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Gustav Friedrich Hartlaub

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Gustav Friedrich Hartlaub (* 12. März 1884 in Bremen; † 30. April 1963 in Heidelberg) war ein deutscher Kunsthistoriker.

1913 holte ihn Fritz Wichert als Mitarbeiter an die Kunsthalle Mannheim. 1923 wurde Hartlaub deren Direktor. Besonders setzte er sich für die Förderung der zeitgenössischen Kunst und insbesondere des Expressionismus ein und entdeckte eine Reihe neuer Künstler, u.a. etwa Franz Xaver Fuhr. Mit einer am 14. Juni 1925 eröffneten gleichnamigen Ausstellung prägte er den Begriff Neue Sachlichkeit. Am 20. März 1933 wurde er im Zuge der nationalsozialistischen Kulturpolitik entlassen. Ab 1946 war Hartlaub als Professor in Heidelberg tätig. Engagiert war Hartlaub auch auf dem Gebiet der Kunstpädagogik, wo er insbesondere durch sein Werk Der Genius im Kinde von 1922 bekannt wurde.

Hartlaub ist der Vater der Schriftsteller Felix Hartlaub (1913;vermißt 1945) und Geno Hartlaub ( 1915-2007).

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