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Guillaume de Posch

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Guillaume de Posch (* 17. Februar 1958 in Arlon, Belgien) ist belgischer TV-Manager.

Der international erfahrene TV-Manager kam im September 2003 als COO (Chief Operating Officer) vom französischen Pay-TV-Kanal TPS - wo er stellvertretender Geschäftsführer und Programmverantwortlicher war - zur ProSiebenSat.1 Media AG. Branchenkenner sind sich einig, dass de Posch wohl nur zu ProSiebenSat.1 kam, weil er sich mit seinen scharfen Fragen während Verhandlungen beim Mehrheitsaktionär Haim Saban exzellent anstellte; bis er wie Phönix aus der Asche im Vorstand des Konzerns saß.

Der belgische Betriebswirt (er studierte an der 'Ecole de Commerce Solvay') begann seine Laufbahn 1984 beim internationalen Energie- und Dienstleistungskonzern Tractebel S.A., für dessen 'Engineering Division' er zuletzt als 'Vice President Far East' in Hongkong arbeitete. 1990 wechselte er zu McKinsey & Company Belgium, bis er von 1993 bis '97 für die luxemburgische CLT (Compagnie Luxembourgeoise Telediffusion/heute RTL Group) arbeitete und dort die TV-Aktivitäten in den französischsprachigen Ländern verantwortete. Von 1997 bis eben September 2003 arbeitete der wortkarge de Posch (auf die Frage eines Journalisten, was denn seine Aufgabe als COO sei, antwortete er im Englischen mit: 'COO is about operations') bei TPS (Télévision Par Satellite).

Anfang Mai 2004 wurde er bei ProSiebenSat.1 schließlich Nachfolger des Schweizer Rechtsanwalts Urs Rohner, und somit Vorstandsvorsitzender (CEO). In Unterföhring, mitunter ProSiebenSat.1' Firmensitz, machte er sich abermals seinen Ruf des 'cost-cutters' gerecht und straffte die Finanzen des Konzerns heftigst - allemal mit einem durchschlagenden finanziellen Erfolg.

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