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Gubin

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Gubin
Bild:POL Gubin COA.svg
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|155px|Gubin auf der Karte von Polen
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px|Gubin]]
Gubin
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Lebus
Landkreis: Krosno Odrzańskie
Fläche: 20,68 km²
Geographische Lage: Koordinaten: 51° 57' N, 14° 43' O51° 57' N, 14° 43' O
Einwohner: 17.055 (31. Dez. 2005)
Postleitzahl: 66-620 bis 66-621
Telefonvorwahl: (+48) 68
Kfz-Kennzeichen: FKR
Wirtschaft & Verkehr
Straße: CottbusZielona Góra
Schienenweg: Guben-Czerwieńsk
Nächster int. Flughafen: Posen-Ławica
Gemeinde
Gemeindeart: Stadtgemeinde
Verwaltung (Stand: 2007)
Bürgermeister: Bartłomiej Bartczak
Adresse: ul. Piastowska 24
66-620 Gubin
Webpräsenz: www.gubin.pl
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Bild:Dehio 449 Guben.png
Grundriss der nur als Ruine erhaltenen Hauptkirche von Gubin

Gubin (deutsch: Guben) ist eine Stadt im polnischen Teil der Niederlausitz. Sie liegt am Ufer der Lausitzer Neiße gegenüber der deutschen Stadt Guben, von der sie 1945 durch die neue Grenzziehung zwischen Polen und Deutschland abgetrennt wurde. Administrativ gehört sie zur Woiwodschaft Lebus. Gubin hat 17.150 Einwohner. In der Stadt gibt es zwei Grenzübergänge nach Deutschland – einen Straßenübergang nach Guben und den Eisenbahnübergang der Strecke CottbusZielona Góra. Bei angespannter Wirtschaftslage herrscht eine Arbeitslosigkeit von 33 Prozent.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Zur älteren Geschichte siehe Guben.

Guben/Gubin wurde 1211 erstmals urkundlich erwähnt und erhielt 1235 das Stadtrecht nach Magdeburger Recht.

Bis 1945 gehörte ganz Guben zu Deutschland. Aufgrund der Verlegung der deutsch-polnischen Grenze an die Neiße gemäß dem Potsdamer Abkommen wurde die im Zweiten Weltkrieg stark zerstörte Altstadt und das übrige Stadtgebiet östlich der Neiße 1945 unter Umbennung in Gubin und Vertreibung der deutschen Einwohner polnisch.

Sehenswürdigkeiten

  • Das historische Rathaus mit Bausubstanz aus dem 14. Jahrhundert, mehrfach umgebaut und erweitert im 16. und 17. Jahrhundert, im Zweiten Weltkrieg zerstört, wurde es originalgetreu wiederaufgebaut.
  • Ruine der im 14. Jahrhundert erbauten und im Zweiten Weltkrieg zerstörten spätgotischen Stadtkirche. Im Jahre 2005 hat sich ein deutsch-polnischer Förderverein zum Wiederaufbau der Kirche gebildet.
  • Reste der Stadtbefestigung aus dem 14. Jahrhundert

Partnerstädte

Literatur

  • Stoklosa, Katarzyna: Grenzstädte in Ostmitteleuropa. Guben und Gubin 1945 bis 1995. (= Frankfurter Studien zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte Ostmitteleuropas. 9). Berlin 2003. ISBN 3-8305-0521-3
  • Pantkowski, Ryszard: Gubin. 1998. – (Stadtgeschichtliches mit Schwerpunkt auf der Zeit nach 1945)

Weblinks

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