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UniCredit Group

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UniCredit S.p.A.
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Unternehmensform Società per Azioni
Gründung 1998
Unternehmenssitz Mailand, Italien
Unternehmensleitung *Dieter Rampl (Chairman)
Branche Finanzdienstleistungen
Webadresse www.unicreditgroup.eu

Die UniCredit S.p.A. (UniCredit Group) ist eine italienische Holding von Finanzdienstleistungs-Unternehmen mit Sitz in Mailand.

Wichtigstes Aktionsfeld - nach Italien - ist Mittel- und Osteuropa, wo in mehreren Ländern Tochtergesellschaften der Gruppe Marktführer sind.

Inhaltsverzeichnis

Beteiligungen

Die UniCredit Group hält Beteiligungen an verschiedenen Unternehmen im Finanzdienstleistungsbereich. Zu den wichtigsten gehören (Stand: 2006-05-10):

Im Zuge der Übernahme der HypoVereinsbank (und damit auch Beteiligung an der Bank Austria Creditanstalt) wird es zu folgenden Umstrukutierung kommen: [1] [1] [1] [1]

  • Die Bank Austria Creditanstalt übernimmt alle mittel- und osteuropäischen Beteiligungen (mit Ausnahme der polnischen Bank Pekao) gegen Herausgabe 55 Mio. neuer Aktien
  • Die Vermögensverwaltungsgeschäfte (Asset Management) der Gruppe werden in der Pioneer Investments gebündelt.
  • Die Investmentbankgeschäfte der Gruppe werden in der UniCredit Markets & Investment Banking gebündelt.
  • Die Bank Austria Creditanstalt verkauft ihre Beteiligung an der polnischen BPH an die UniCredit Group für € 4,3 Mrd.
  • Bank Pekao und BPH werden fusioniert
  • Die Hypovereinsbank verkauft ihre Bank Austria Creditanstalt-Anteile an die UniCredit Group

Organisation

An der Spitze der UniCredit Group steht ein Board of Directors mit neun bis zwanzig Mitgliedern, die für drei Jahre berufen werden. Das Board of Directors wird vom Chairman geleitet. Dem Board of Directors ist das Executive Committee unterstellt (gebildet aus Mitgliedern des Board of Directors) und dem Executive Committee ist das Management Committee unterstellt. Das Management Committee wird von Managing Director (CEO) geleitet.[1][1]

Eigentümer

UniCredit Group befindet sich im Streubesitz, die größten Aktionäre sind per August 2006 Münchener Rück, Fondazione Cassa di Risparmio di Torino, Fondazione Cassa di Risparmio Verona, Vicenza, Belluno e Ancona, Carimonte Holding SpA und die Allianz AG.[1]

Kennzahlen

Einige Basisdaten der UniCredit Group für das erste Quartal 2006[1]:

  • Nettogewinn: € 1.357 Mio
  • Eigenkapitalrendite (ROE): 16,0%
  • Bilanzsumme: € 796.865 Mio
  • Beschäftigte: 133.868
  • Geschäftstellen: 7.320

Geschichte

Die UniCredit Group hat eine Vergangenheit, die sich bis ins 15. Jahrhundert zurückverfolgen lässt, wie die Gründung der Monte di Pietà di Bologna im Jahr 1473 zeigt.

Eine der Vorgängerbanken, die Banca di Genova, wurde 1870 als börsennotiertes Institut gegründet. 1895 änderte es seinen Namen in Credito Italiano und entwickelte sich im Laufe der Zeit zur zweitgrößten italienischen Bank.

Anfang der 1990er-Jahre begann in Italien eine grundlegende Reform des italienischen Bankenmarktes. Um die Privatisierung der italienischen Sparkassen zu ermöglichen, schrieb das so genannte Lex Amato (1990) eine klare Trennung von Bankgeschäft und gemeinnützigem Auftrag vor. Auf Grund dieser Reformen hatte die traditionsreiche Aktiengesellschaft Credito Italiano einen Fusionsprozess eingeleitet und durchgeführt.

Der UniCredit entstand in den Jahren 1998 und 1999 durch den Zusammenschluss von Credito Italiano, Rolo Banca (ex Credito Romagnolo),Cariverona (Cassa di Risparmio di Verona), Cassa di Risparmio di Torino, Cassamarca, Cassa di Risparmio di Trento e Rovereto und Cassa di Risparmio di Trieste .

Nach einer Restrukturierung wurde der UniCredit in drei neue Banken, die sich auf verschiedenen Kundengruppen spezialisierten, aufgeteilt: Die UniCredit Banca betreut Privatkunden und kleinere Unternehmen; die UniCredit Banca d'Impresa beschäftigt sich mit mittelgroßen und großen Betrieben sowie anderen Institutionen; und die UniCredit Private Banking kümmert sich um vermögende Kunden. Das Dach bildet die Holding UniCredit Group.

In den Folgejahren kam es zum Erwerb einiger Banken bzw. Bankbeteiligungen in Mittel- und Osteuropa und im Jahr 2000 kommt es zur Übernahme der Pioneer Group, Inc. .

Im Jahr 2005 kommt es mit der Übernahme der HypoVereinsbank AG zur bisher größten grenzüberschreitenden Bankenfusion in Europa.

Im April 2007 gab UniCredit bekannt, dass Gespräche mit dem französischen Rivalen Societe Generale geführt werden. Hierbei handle es sich jedoch nicht über Fusionsverhandlungen, sondern über "die üblichen offenen Gespräche über strategische Wachstumsmöglichkeiten". Zuvor hatten Medien berichtet, dass UniCredit eine Kaufofferte für die Franzosen erwäge.

Quellen


Weblinks

Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort UniCredit_Group, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
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