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Grundig Business Systems

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Die Grundig Business Systems GmbH (GBS) ist ein deutsches Unternehmen mit ca. 125 Mitarbeitern an den Standorten Bayreuth und Nürnberg. Sie ist seit 2001 eine eigenständige GmbH und stellt analoge und digitale Diktiergeräte her.

Hintergrund

Seit vor über 50 Jahren mit der Stenorette A das erste Grundig-Diktiergerät auf den Markt kam, hat das Unternehmen kontinuierlich seine Sprachverarbeitungslösungen „Made in Germany“ optimiert. Die 1983 von Grundig entwickelte Steno-Cassette 30 wurde zur DIN-Norm erhoben, 1995 entwickelt das Unternehmen für ein Gemeinschaftsprojekt der International Voice Association den Digital Speech Standard .dss. Unter dem Namen Grundig Business Systems wird die Diktiergerätesparte Ende 2003 unabhängig von der früheren Grundig-Muttergesellschaft.

Mit ca. vier Millionen verkauften Diktiersystemen ist Grundig Business Systems einer der führenden Hersteller weltweit. Der Vertrieb erfolgt über das globale Partnernetzwerk mit eigenen Niederlassungen in Europa, Kanada, den USA und Australasien.

Historie

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Wikipedia
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  • 1954 Grundig bringt sein erstes Diktiergerät auf den Markt - die "Stenorette". Das Diktiergerät wird wegen seines zunächst grünen Gehäuses im Werksjargon "Laubfrosch" genannt.
  • 1957 Max Grundig eröffnet in Bayreuth die, wie er sagt, "größte Tonbandgeräte-Fabrik der Welt". In diesem Werk produziert Grundig Business Systems noch heute Diktiergeräte.
  • 1963 Die Beschäftigtenzahl in Bayreuth steigt auf 2.000 Mitarbeiter.
  • 1971 Mit der Steno-Cassette 30 führt Grundig die erste Mini-Index-Cassette mit integrierter Bandanzeige ein.
  • 1972 Die Stenorette 2002, das erste stationäre Diktiersystem mit der Steno-Cassette K 30, und die Stenorette SL, das mobile Diktiersystem für das Büro und unterwegs, werden hergestellt. Beide Produkte werden fast 20 Jahre produziert.
  • 1983 Die Steno-Cassette 30 wird zur DIN-Norm (DIN32750) erhoben.
  • 1984 Grundig entwickelt das Diktiergerät Stenorette 2080.
  • 1990 Mit PC-Diktat 2000 kommt das weltweit erste digitale Diktiersystem auf den Markt. Erstmals werden Sprachinformationen digitalisiert und auf der Festplatte des PCs abgespeichert.
  • 1993 Das Werk Bayreuth erhält als erstes Grundig-Werk das Zertifikat DIN ISO 9001.
  • 1995 Der DSS-Standard (Digital Speech Standard) wird als Gemeinschaftsprojekt der IVA (International Voice Association, bestehend aus Grundig, Olympus und Philips) von Grundig entwickelt und eingeführt.
  • 1997 GDV 4030 mit Konsole ist das erste digitale Handdiktiergerät von Grundig. Es basiert auf dem neu entwickelten DSS-Standard.
  • 2001 Die Diktiergeräte-Aktivitäten werden aus der Grundig AG ausgegliedert und in eine eigene Gesellschaft überführt: Die Grundig Business Systems GmbH arbeitet weiterhin profitabel. Von der späteren Insolvenz der Grundig AG ist sie nicht betroffen.
  • 2002 Das erste digitale Diktiergerät der Marke Digta kommt auf den Markt. So wie die Stenorette alle analogen Diktiergeräte bezeichnet, steht seither der Name Digta für alle digitalen Produktentwicklungen von Grundig Business Systems.
  • 2003 Die INDUC AG übernimmt die Grundig Business Systems GmbH.
  • 2004 Die Stenorette digital Sd 4240 kommt auf den Markt. Das Schreibsystem verarbeitet analoge wie digitale Diktate.
  • 2005 Grundig Business Systems verbindet Sprache mit RFID-Daten. Mit dem Steckaufsatz DigtaRFID 414 für Diktiergeräte können Daten eingelesen und mit dem Diktat verknüpft werden.
  • 2007 Das Digta 415 gewinnt den iF Design Award.

Weblinks

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