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Großer Mäander
Aus Kefk.
Der Mäander (vom griech. Μαίανδρος), heute Großer Mäander (türk. Büyük Menderes) genannt zur Unterscheidung vom Kleinen Mäander, dem antiken Kaystros, ist ein Fluss im westlichen Kleinasien (der heutigen Türkei)), der wegen seiner vielen Windungen (Mäander) sprichwörtlich geworden ist. Mit 550 km Länge ist er der wichtigste Fluss der westanatolischen Region.
Der Große Mäander entspringt im Bergland von Phrygien, etwa auf halbem Weg zwischen den Bezirksstädten Uşak und Afyon. Die zwei größten Quellflüsse sind der Banaz (siehe Gediz) und der Kufi, der südliche Zufluss entspringt bei Dinar. Nach ihrer Vereinigung nördlich der Stadt Denizli fließt der Große Mäander nach Westen Richtung Aydın und mündet nahe der antiken Stadt Milet in die Ägäis.
In der Küstenebene, die sich seit der griechisch-ionischen Zeit durch die alluvialen Sedimente um einige Kilometer zum Meer verbreitert hat, sind etwa 15 km nördlich und südlich der Mündung die Reste und Tempel der Städte Priene und Didyma zu besichtigen. Zwischen Söke und Aydın liegt das alte Magnesia, flussaufwärts bei Sultanhisar die Reste des antiken Nysa.
Siehe auch
Weblinks
- Bewässerung am Menderes, Satellitenbild Landsat 7
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