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Havelländisches Luch
Aus Kefk.
Das Havelländisches Luch liegt westlich von Berlin in dem von mittlerer und unterer Havel beschriebenen Bogen und damit inmitten des Havellandes, einer der gewässerreichsten Regionen Deutschlands. Von den etwa 30.000 ha des Luchs sind etwa 5.600 ha als Naturschutzgebiet und Europäisches Vogelschutzgebiet ausgewiesen. Dieses gehört zum Naturpark Westhavelland.
Im Osten grenzt das Havelländische Luch an das Ländchen Glien, im Süden an die Nauener Platte, im Westen an das Rathenower Moränengebiet und das Ländchen Friesack. Im Norden wird es durch Ländchen Rhinow vom Rhinluch getrennt. Der Wasserstand im Havelländischen Luch wird durch den Großen Havelländischen Hauptkanal reguliert, der vor allem der Entwässerung der ausgedehnten landwirtschaftlich genutzten Bereiche dient, aber auch durch den Niederneuendorfer Kanal Wasser aus der oberen Havel erhält.
Gemeinsam mit dem Fiener Bruch und den Belziger Landschaftswiesen bildet das Naturschutzgebiet eines der letzten deutschen Refugien für die gefährdete Großtrappe. Seit 1990 wird im Winter und Frühjahr Wasser aufgestaut, so dass in dieser Zeit 200 bis 300 ha überschwemmt und 1.000 bis 1.500 ha vernässt werden. Somit entstehen alljährlich wichtige Rast- und Brutplätze nicht nur für Trappen, Enten und Kraniche.
Das Havelländische Luch kann bequem auf dem Havelland-Radweg erreicht und durchstreift werden. Die Erneuerung des landwirtschaftlichen Wegenetzes hat die Radfahrmöglichkeiten in den letzten Jahren weiter verbessert.
Quellen
Topografische Karte 1:100.000, Blätter C 3538 Brandenburg an der Havel und C 3542 Berlin West, beide von LGB Brandenburg
Weblinks
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