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Grevesmühlen
Aus Kefk.
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
| Bild:Wappen-Grevesmühlen.PNG |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Mecklenburg-Vorpommern | |
| Landkreis: | Nordwestmecklenburg | |
| Koordinaten: | Koordinaten: 53° 52′ N, 11° 10′ O53° 52′ N, 11° 10′ O | |
| Höhe: | 40 m ü. NN | |
| Fläche: | 52,32 km² | |
| Einwohner: | 10.993 (29. Juni 2006) | |
| Bevölkerungsdichte: | 210 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 23936 | |
| Vorwahl: | 03881 | |
| Kfz-Kennzeichen: | NWM | |
| Gemeindeschlüssel: | 13 0 58 034 | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Rathausplatz 1 23936 Grevesmühlen | |
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeisterin: | Jürgen Ditz | |
| Lage der Kreisstadt Grevesmühlen im Landkreis Nordwestmecklenburg | ||
| Bild:Grevesmühlen in NWM.png | ||
Grevesmühlen ist die Kreisstadt des Landkreises Nordwestmecklenburg in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland) und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft, die die Stadt Grevesmühlen mit dem Amt Grevesmühlen-Land bildet. Etwa 15 km nördlich befindet sich die Ostsee.
Inhaltsverzeichnis |
Stadtgliederung
Zu Grevesmühlen gehören die Ortsteile Barendorf, Büttlingen, Drei Linden, Everstorf, Hamberge, Degtow, Neu Degtow, Hoikendorf, Questin, Santow, Wotenitz, Grenzhausen und Poischow.
Geschichte
Grevesmühlen ist eine der ältesten Städte Mecklenburgs. Die erste urkundliche Erwähnung der Stadt Gnevesmulne (Mühle des Gnev) ist für das Jahr 1226 datiert; das Dorf ist aber wahrscheinlich bereits während der slawischen Siedlungsperiode entstanden. Neben der bereits 1279 erwähnten Burg am Marktplatz und dem 1345 erstmals erwähnten Schloss, welches nach dem Großfeuer am 15. Juni 1659, das fast die gesamte Stadt zerstörte, nicht wieder aufgebaut wurde, besaß die Stadt nachweislich ein Münzprägerecht von 1525 bis 1567. Weitere Stadtbrände in den Jahren 1725 und 1756 sowie der Siebenjährige Krieg ließen erste Stadterweiterungen erst um 1800 zu. Es entstanden 1850 eine Ziegelei, 1878 die Malzfabrik (heutiger Sitz der Landkreisverwaltung), 1890 eine Molkerei sowie 1898 ein Sägewerk. Nach der politischen Wende wurde ab 1991 der historische Stadtkern im Rahmen der Städtebauförderung gründlich saniert.
Politik
Wappen
Blasonierung: „Im roten Schild ein goldenes Mühlrad, darauf ein hersehender schwarzer Stierkopf mit silbernen Hörnern, goldener Krone, aufgerissenem Maul, ausgeschlagener roter Zunge und abgerissenem Halsfell.“
Städtepartnerschaften
Es bestehen Städtepartnerschaften mit der schwedischen Stadt Laxå sowie der deutschen Stadt Ahrensbök.
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr
Grevesmühlen liegt an der Bundesautobahn 20 und der Bundesstraße 105 zwischen Lübeck und Wismar sowie an der Eisenbahnstrecke von Lübeck über Bad Kleinen nach Rostock bzw. Schwerin.
Bildung
Grevesmühlen verfügt über folgendes Schulangebot:
- Gymnasium am Tannenberg
- Regionalschule am Wasserturm
- 2 Grundschulen (Am Ploggensee, Fritz Reuter)
- 2 Musikschulen (Musikschule Fröhlich, Kreismusikschule Carl Orff)
- 2 Förderschulen (Allgemeine Förderschule, Schule zur individuellen Lebensbewältigung)
Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Stadt
- Gotthard Ludwig Kosegarten (1758-1818), Geistlicher und Schriftsteller
- Rudolph Karstadt (1856−1944), Gründer des gleichnamigen Kaufhaus-Unternehmens
- Hans-Dieter Jancker (* 1952), Sport-Moderator der Nachrichtensendung Aktuelle Kamera des DDR-Fernsehens, erfolgreicher Marathonläufer
- Jörg Hacker, (* 1952), Biologe
- Astrid Kumbernuss (* 1970), Olympiasiegerin und dreifache Weltmeisterin im Kugelstoßen
- Jens Voigt (* 1971), Radrennfahrer
- Carsten Jancker (* 1974), deutscher Fußball-Nationalspieler
Literatur
- Friedrich Schlie: Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin. II. Band: Die Amtsgerichtsbezirke Wismar, Grevesmühlen, Rehna, Gadebusch und Schwerin. Schwerin 1898, Neudruck Schwerin 1992, S. 339 - 351. ISBN 3910179061
Weblinks
- Homepage der Verwaltungsgemeinschaft Grevesmühlen
- http://grevesmuehlen.m-vp.de/
- Propst Münsters Tagebuch über die Nachkriegsjahre ab 1945
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