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Green Party in Northern Ireland
Aus Kefk.
Die Green Party in Northern Ireland ist die Grüne Partei in Nordirland.
Auf ihrem Parteitag 2005 stimmten sie dafür, sich als ein Teil der irischen Grünen Partei einzugliedern und waren auch bestrebt, ein Zweig der Scottish Green Party zu werden. Von der Green Party of England and Wales werden sie als autonome Partei anerkannt. Sie behaupten, dass sie durch diese Nord-Süd- und Ost-West-Verbindungen die einzige nordirische Partei seien, die das Good Friday Agreement (Karfreitagsabkommen) vom 10. April 1998 nicht nur unterstützt, sondern es auch durch ihre organisatorische Ausrichtung aktiv umgesetzt hat.
Wahlen
Die nordirischen Grünen haben nur sehr geringe Wahlerfolge aufzuweisen, v.a. verglichen mit den Erfolgen der Grünen Parteien in Irland und dem restlichen Vereinigten Königreich. Sie haben bis jetzt keinen Abgeordneten ins Parlament entsenden können. Bei den letzten Europawahlen 2004 bekamen sie nur 0,9% der Stimmen.
Im Vorfeld der Kommunalwahlen 2005 erhielten sie durch den Beitritt zweier zuvor unabhängiger Distrikts-Abgeordneter (Raymond Blaney aus dem Down-Distrikt und Brian Wilson aus dem North-Down-Distrikt einen Popularitätsschub. Durch den Beitritt hatten die Grünen plötzlich zum ersten Mal gewählte Abgeordnete. Bei den Wahlen schließlich konnte Wilson seinen Sitz behaupten, den Sitz von Blaney (er zog sich aus der Politik zurück) übernahm Bill Correy. Mit Ciaran Mussen im Newry and Mourne-Distrikt gewannen die Grünen dann ihren ersten "eigenen" Abgeordnetensitz in Nordirland. Insgesamt erhielten die Grünen nordirland-weit 5703 Stimmen (1%).
Weblinks
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