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Great Ocean Road
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Die Great Ocean Road ist eine rund 250 km lange Straße, die sich entlang der australischen Südküste zwischen Geelong und Warrnambool im Bundesstaat Victoria zieht. Sie wurde zwischen den beiden Weltkriegen als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme von heimgekehrten Soldaten gebaut.
Zuerst führt sie vorbei an den Ferienorten Torquay (Bells Beach - Surferparadies), Anglesea und Lorne mit ihren Sandstränden, bietet dabei herausragende Blicke bei einer kurvenreichen Fahrt auf die Bass Strait Apollo Bay und den Südlichen Ozean, bevor sie die Küste verlässt und durch die kühlgemäßigten Regenwälder des Otway National Park, mit vielen Koalas in den Eukalyptus-Bäumen, und des Melba Gully State Park führt. Dann folgt die für ihre zerklüftete Steilküste berühmte Strecke durch den Port-Campbell-Nationalpark mit den Twelve Apostles und den Bay of Islands Coastal Park. Trotz ihres Namens bestand die Formation der "Zwölf Apostel" nur aus neun Felsen. Am 3. Juli 2005 in der Früh kollabierte einer der Apostel vor den Augen erstaunter Touristen. Nachdem Einsturz dieses markanten Teils der Gesamtkomposition verbleiben nur noch acht der Kalksteinstrukturen. Überaus sehenswert ist aber auch die Felsformation Loch Ard Gorge (Loch Ard Shipwreck Museum in Port Campbell) und die sog. London-Bridge. Diesen Küstenabschnitt nennt man auch "Shipwreck coast", da hier mehr als 80 Schiffe gescheitert sind. Der innere Bogen der London Bridge - die Brückenverbindung zum Festland - stürzte am 15. Januar 1990 unerwartet ein. Zwei Touristen, welche sich zu dieser Zeit auf dem äußeren Felsen befanden und dort festsaßen, konnten unversehrt mit einem Helikopter gerettet werden. Die Formation wurde nach dem Ereignis in London Arch umbenannt. Beendet wird die abwechslungsreiche Fahrt in dem Surferstädtchen Warrnambool.
Weblinks
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