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Grazer Dom
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Das Äußere
Der Grazer Dom, auch Domkirche genannt, erinnert an jene Zeit, als Graz Kaiserstadt war. Der Dom wurde unter Kaiser Friedrich III. als Hof- und Stadtpfarrkirche 1438 im spätgotischen Stil errichtet. Anfang des 18. Jahrhunderts wurde sie als Ordenskirche der Jesuiten barock ausgestaltet. Seit dem Jahr 1786 dient die Domkirche als Bischofskirche und Hauptkirche der Katholiken in der Steiermark.
Heute wirkt das Äußere des Doms schlicht. Allerdings waren in der Gotik die Fassaden eindrucksvoll bemalt. Das so genannte Gottesplagenbild ist das bekannteste Fresko und bezieht sich auf das Jahr 1480, in dem über Graz drei Plagen hereinbrachen – Pest, Krieg und Heuschrecken.
Das Innere
Im Inneren der Domkirche findet man gotische Architektur und barocke Ausstattung zugleich. Besonders prunkvoll sind der Hochaltar, die Kanzel und die Kirchenbänke, die von den Jesuiten entworfen worden sind. Die kostbarste Ausstattung des Grazer Doms sind jedoch die beiden Reliquienschreine links und rechts neben dem Eingang zum Altarraum.
Weblinks
| <imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden | Commons: Dom, Graz – Bilder, Videos und/oder Audiodateien |
Bilder
Westportal des Doms |
Gewändefiguren am Westportal |
Reliquienschrein |
Bemaltes Gewölbe im südlichen Seitenschiff |
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Blick ins Langhaus |
Koordinaten: 47° 4' 19" N, 15° 26' 32" O
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