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Gravitationspotential
Aus Kefk.
In der Bodenkunde bezeichnet das Gravitationspotential ein Teilpotential bei der Berechnung der Arbeit, die notwendig ist, um eine Mengeneinheit Wasser in einer Kapillare auf eine bestimmte Höhe zu heben oder in dieser der Bodenmatrix zu entziehen (Gesamtpotential ist die Summe aller Teilpotentiale).
Dieses Teilpotential hat seinen Urspruch in der Abhängigkeit des Bodenwassers von der Gravitationskraft der Erde. Man versteht darunter die zu leistende Arbeit, um eine bestimmte Menge Wasser von einem Bezugsniveau auf eine bestimmte Höhe anzuheben.
Ψ(hydraulisch) = Ψm (oder Ψp) + Ψz
Im Gegensatz zum Matrixpotential Ψm ist der Wert des Gravitationspotentials Ψz ist immer positiv. Das Bezugsniveau für das Gesamtpotential wird stets so gewählt, dass es von der freien Wasseroberfläche (Grundwasserspiegel) nach oben gerichtet zunehmende Beträge annimmt. Ψp ist das Druckpotential.
Ein weiterer Begriff für das Gravitationspotential in der Hydrogeologie ist Lagepotential, vereinzelt auch geodätisches Potential. Letzterer Begriff rührt hauptsächlich daher, dass bei der Angabe der Bezugsgrösse in Gewichtseinheiten das Gravitationspotential als die Ortshöhe z erscheint (daher auch der Index).
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