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Graurheindorf

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Bild:Bonn-Graurheindorf.png
Stadtteil Graurheindorf

Graurheindorf ist seit 1809 in die Stadt Bonn eingemeindeter Stadtteil. Er befindet sich im Bonner Norden und wird durch den Rheinstrom sowie die Stadtteile Bonn-Castell, Auerberg und Buschdorf begrenzt.

Geschichte

Die ersten Erwähnungen von „Rindorp“ gehen aus das Jahr 1131 zurück als erstmals die Kirche und die Burg benannt werden. Um 1149 wird hier ein Kloster der Zisterzienserinnen gegründet. Die graue Farbe der Ordenstracht bildet heute einen Teil des Ortsnamens.

1689 wird die Rheindorfer Burg zerstört und 1755 in ihrer heutigen Form wiedererrichtet. Als Baumeister wird Michael Leveilly vermutet, der auch das Bonner Rathaus erschaffen hat.

1809 wird Rheindorf als einer der ersten Stadtteile in die Stadt Bonn eingemeindet. Es erhält den Ortsbeinamen „Grau“.

Ab Mitte des 19. Jahrhunderts nimmt das gesellschaftliche Leben in Grau-Rheindorf Gestalt an:

  • 1848: Gründung der St.Sebastianus-Schützenbruderschaft
  • 1872: Gründung des Männergesangsvereins
  • 1900: Gründung der Freiwilligen Feuerwehr
  • 1926: Gründung des Kleingärtnervereins

In den 1920er-Jahren wurde der Bonner Rheinhafen in Graurheindorf errichtet.

Heute

Graurheindorf zählt heute etwa 3000 Einwohner. Obwohl fast 200 Jahre in die Stadt Bonn eingemeindet, hat sich Graurheindorf ein einfaches, beinahe ländliches Straßenbild bewahrt.

Koordinaten: 50° 45' 45" N, 7° 4' 40" O

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