Das Kefk Network Wiki befindet sich im Testbetrieb.


Graue Kreiselschnecke

Aus Kefk.

Wechseln zu: Navigation, Suche
Graue Kreiselschnecke
Systematik
Klasse: Schnecken (Gastropoda)
Unterklasse: Vorderkiemer (Prosobranchia)
Ordnung: Altschnecken (Archaeogastropoda)
Familie: Kreiselschnecken (Trochidae)
Gattung: Gibbula
Art: Graue Kreiselschnecke
Wissenschaftlicher Name
Gibbula cineraria
Linnaeus, 1758

Die Graue Kreiselschnecke, auch bekannt als Aschgraue Kreiselschnecke, Aschfarbene Kreiselschnecke oder Friesenkopf (Gibbula cineraria) wird im englischen Grey Top-Shell genannt. Die auch hier heimische Art wurde 1758 das erste mal von dem bekannten schwedischen Entwickler der modernen Taxonomie Linné beschrieben. Taxonomisch wird sie der Familie der Kreiselschnecken in der Ordnung der Altschnecken zugeordnet.

Verbreitung

Der Friesenkopf lebt an den europäischen Küsten des Atlantiks in ständig von Wasser bedeckten Bereichen von bis zu 100 Meter Tiefe (sublitoral). Man findet sie dort auf Hartböden und auch auf großen Tangflächen. An den Küsten der Nordsee (z.B. bei Helgoland) findet man häufig angeschwämmte Schalenreste.

Aussehen

Das kräftige, kegelförmige Gehäuse dieser Schnecken-Art hat bis zu sechs schwach gewölbte Umgänge. Während die Innenseite glatt und perlmuttrig-irisierend ist, zeichnet sich die Außenseite dadurch aus, dass sie flach spiralig gerippt ist. Der Nabel ist wenig von der Mündung der Innenlippe verengt, der Deckel ist rund und hornig. Das Gehäuse mit roten oder violettbraunen Streifen erreicht eine Höhe von 1,6 cm bis zu 2 cm.

Literatur

  • Storch, Volker; Welsch, Ulrich: Systematische Zoologie 6. Aufl. Spektrum Akademischer Verlag 2003. ISBN 3-8274-1112-2
Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Graue_Kreiselschnecke, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Persönliche Werkzeuge