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Grasminiermotten

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Grasminiermotten
Systematik
Klasse: Insekten (Insecta)
Unterklasse: Fluginsekten (Pterygota)
Überordnung: Neuflügler (Neoptera)
Ordnung: Schmetterlinge (Lepidoptera)
Überfamilie: Palpenmottenartige (Gelechioidea)
Familie: Grasminiermotten
Wissenschaftlicher Name
Elachistidae
Bruand, 1851

Die Grasminiermotten (Elachistidae) sind eine Familie der Schmetterlinge (Lepidoptera). Sie kommen weltweit mit ca. 3.300 Arten in acht Unterfamilien vor.

Inhaltsverzeichnis

Merkmale

Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 7 bis 12 Millimetern und sie haben einen schlanken Körperbau und schmale Flügel. Die Vorderflügel haben 10 bis 12 Adern mit einer oder zwei Analadern (1b bzw. 1b und 1c), ihnen fehlen die 5. und 8. Ader, manchmal auch die 4. Ihre Hinterflügel haben fünf bis neun Flügeladern mit keinen bis drei Analadern und sind meist deutlich schmaler als die Vorderflügel und spitz zulaufend. Ihnen fehlen die Ader 5 und manchmal auch 4. Die Färbung der Flügel ist meist metallisch glänzend bzw. gefleckt, oder weiß, braun oder grau in der Grundfarbe. Ihr Kopf ist dicht beschuppt. Ihre dreigliedrigen Labialpalpen sind meist sehr lang, dünn und nach oben gebogen, ihre Maxillarpalpen sind zurückgebildet und bestehen aus nur einem oder zwei Segmenten. Bei den Arten, die nach unten gebogene Labialpalpen haben, sind diese kurz. Ihr Saugrüssel ist gut entwickelt und an der Basis geschuppt. Die bei beiden Geschlechtern fadenförmigen Fühler sind mittellang bis lang, erreichen aber maximal 80% der Vorderflügellänge. Manche Arten weisen Punktaugen (Ocelli) auf.

Lebensweise

Die Tiere leben in Bodennähe auf Pflanzen und Sträuchern. Sie können schnell laufen. Die Raupen sind Minierer und legen ihre Fraßgänge in Gräsern und den Blättern von krautigen Pflanzen an. Nur wenige Arten leben in Stängeln. Sie bevorzugen Binsengewächse (Juncaceae), Süß- (Poaceae), und Sauergräser (Cyperaceae). Die Verpuppung findet entweder am Boden und vermutlich auch an der Pflanze statt. Die Puppen sind entweder freiliegend, dann sind sie mit einem seidenen Faden befestigt, oder sie sind mit einem Gespinst versehen.

Systematik

Die Familie der Grasminiermotten ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit 117 Arten vertreten.[1] In ganz Europa kommen sie mit 246 Arten und Unterarten vor.[2]

Referenzen

  1. Lepiforum e.V. (Hrsg.): Elachistidae. (Zugriff am 11.12.2006)
    Wikipedia
    Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Grasminiermotten, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
  2. Fauna Europaea (Hrsg.): Elachistidae. (Zugriff am 11.12.2006)
    Wikipedia
    Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Grasminiermotten, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.

Weblinks

<imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden Commons: Grasminiermotten – Bilder, Videos und/oder Audiodateien
Wikipedia
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