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Granma (Zeitung)
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Die Granma (engl. „Oma“) ist die offizielle Zeitung der Kommunistischen Partei Kubas, benannt nach dem Boot Granma, mit dem Fidel Castro, Che Guevara und 80 weitere Rebellen 1956 in Kuba anlandeten, um die langjährige Diktatur von Fulgencio Batista zu beenden.
Ihre erste Ausgabe erschien am 4. Oktober 1965. Sie entstand aus der Fusion zweier kubanischen Morgenzeitungen, Revolución, Organ der Bewegung des 26. Julis, der von Fidel Castro geführten revolutionären Organisation, und Noticias de Hoy (1938), Organ der Sozialistischen Volkspartei Kubas, nachdem beide Organisationen nach dem Sieg der kubanischen Revolution im Juli 1961 fusionierten.
Ausgaben
Die Granma erscheint täglich in einer Auflage von ca. 500.000 Exemplaren. Darüber hinaus gibt es seit 1996 mehrere internationale Ausgaben, die in verschiedenen Sprachen wöchentlich erscheinen. Oft werden offizielle Bekanntmachungen der kubanischen Regierung in der Granma veröffentlicht.
Die kubanische Ausgabe wird täglich bis auf sonntags gedruckt und besteht aus bis zu 8 Seiten. Sie enthält gelegentlich weitere Beilagen, so zum Beispiel 2006 eine Beilage zu Lastwageneinkäufen in China durch die staatlichen Elektrizitätswerke oder eine andere zum Beginn der Fussballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland.
Weblinks
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