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Grand Hotel van Cleef

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Das Hamburger Musiklabel Grand Hotel van Cleef (GHvC) wurde im September 2002 von Thees Uhlmann, Marcus Wiebusch und Reimer Bustorff gegründet. Anlass war das fertig produzierte Album Du und wieviel von deinen Freunden der Band Kettcar von Bustorff und Wiebusch. Es stand des Weiteren fest, dass Uhlmanns Band Tomte in Kürze ihr drittes Album Hinter all diesen Fenstern fertigstellen wollte.

Bild:Grand Hotel van Cleef.jpg
GHvC-Logo & Thees Uhlmann

Der große Fanzuspruch schon vor der Veröffentlichung gab letzten Endes den Ausschlag dafür, das Label zu gründen.

Der Name entstand aus einem Scherz: Auf Thees Uhlmanns Frage, wie man denn ein eigenes Label nennen könne, antwortete Tomte-Schlagzeuger Timo Bodenstein „Hotel van Cleef“ – er käme aus einer Gastroszene und es sollte irgendwas mit Gastro heißen. Wie er auf „van Cleef“ kam, ist nicht mehr bekannt, man mutmaßt, es habe etwas mit dem Schauspieler Lee van Cleef zu tun. So hieß dann Tomtes Label Hotel van Cleef. Durch die Quasi-Fusion mit Marcus Wiebuschs B.A. Records wurde es in Grand Hotel van Cleef umbenannt.

Nach den ersten zwei Eigenveröffentlichungen begann das Grand Hotel van Cleef auch andere Künstler zu produzieren. Zur Zeit werden neben Tomte und Kettcar noch Der Hund Marie, Home of the Lame, Maritime, Marr, Ola Podrida und Pale von dem Label veröffentlicht. Auch Bernd Begemann und die Befreiung, Hansen Band und Olli Schulz und der Hund Marie veröffentlichten schon Alben beim Grand Hotel van Cleef. Mit Death Cab for Cutie und The Weakerthans gab es auch renommierte und überaus einflussreiche internationale Bands auf dem Label – diese konnten jedoch nicht dauerhaft gehalten werden.

Seit den erfolgreichen Veröffentlichungen von u.a. Death Cab for Cutie (Transatlanticism, 2003), Kettcar (Von Tauben und Spatzen, Dächern und Händen, 2005) und Tomte (Buchstaben über der Stadt, 2006), sowie den viel beachteten und geschätzten Werken von Marr und Olli Schulz, gilt das kleine Label fernab der Majorlabel mittlerweile als einer der zuverlässigsten Trendfinder und -macher der deutschen Musikszene; mehr noch aber als ein unbedingter Garant künstlerischer Qualität. Durch die starke persönliche Bindung an die Musiker handelt es sich bei den meisten Künstlern um Hamburger, so dass Ähnlichkeiten zu den Entwicklungen Anfang der 1990er um das Label L'age d'or erkennbar sind.

Siehe auch: Hamburger Schule


GHvC-Festival

Seit 2006 veranstaltet das Label ein eigenes Open-Air Festival, bei dem an jeweils drei aufeinanderfolgenden Tagen in drei verschiedenen Städten sechs Bands des Labels und befreundete Bands auftreten.

  • 2006 – „Simon, die alte Frau van Cleef und ich-Festival“ – 04.08.-06.08. in Hannover, Trier und Bonn
mit Tomte, Kettcar, The Weakerthans, Olli Schulz und der Hund Marie, Pale, Home of the Lame
mit Kettcar, Kante, Bernd Begemann, Maritime, Hansen Band, The Kilians

Die Köpfe

Weblinks

Wikipedia
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