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Gran Canaria

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Gran Canaria
Bild:Gran-canaria-coa.gif       Bild:Flag of Gran Canaria.svg
Basisdaten
Land: Bild:Flag of Spain.svg
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Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Gran_Canaria, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.


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Spanien
Provinz: Las Palmas
Fläche: 1.560,1 km²
Einwohner: 807.049 (2006)
Bevölkerungsdichte: 514.27 Einw./km²
Hauptstadt: Las Palmas de Gran Canaria
Webseite: grancanaria.com
Satellitenbild

Gran Canaria ist die drittgrößte der Kanarischen Inseln, einer Autonomen Gemeinschaft Spaniens. Dort gehört sie zur Provinz Las Palmas.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Bild:Gran canaria01.jpg
Ein Tal im Inselinnern

210 Kilometer von der Nordwestküste Afrikas entfernt liegt die annähernd kreisrunde Vulkaninsel mit einem Durchmesser von etwa 45 Kilometern und einer Fläche von 1.560,10 Quadratkilometern, zwischen ihren größeren Nachbarinseln Teneriffa im Westen und Fuerteventura im Osten. Die höchste Erhebung im Zentrum der Insel ist der 1.949 Meter hohe, erloschene Vulkan Pico de las Nieves. Auf Grund seiner klimatischen und geographischen Vielfalt, seiner differenzierten Flora und Fauna wird Gran Canaria auch als „Miniaturkontinent” beschrieben. Aus dem Bergland des Inselinnern führen viele Trockentäler, die barrancos, bis an die Küste. Bei den seltenen Regenfällen, die dann aber recht ergiebig sein können, füllen sich diese barrancos zu teilweise reißenden Sturzbächen. In den bewohnten Gegenden wurden sie deshalb stark ausgebaut und befestigt. Gran Canaria ist eine Insel des Kanarischen Archipels, der vor der Küste Südmarokkos im Atlantischen Ozean liegt.

Geschichte

Gran Canaria war seit 3000 v. Chr. von den Guanchen bevölkert, bis sie im 15. Jahrhundert von Spanien in Besitz genommen wurde. Guanche ist das Wort für die Menschen von Teneriffa, das Wort ist hier nur bedingt zu gebrauchen, hat sich aber im Sprachgebrauch eingefügt. Man redet auf Gran Canaria lieber von den Urcanarios, die übrigens auch in aus Steinen gebauten Rundhäusern wohnten. Der Name Canaria leitet sich vom lateinischen Wort für Hund Canis ab, weil die Insel mit Hunden bevölkert war.

Tourismus

Bild:Las palmas canteras.jpg
Las Canteras Strand in Las Palmas
Bild:Maspalomas Gran Canaria.jpg
Strand von Maspalomas

Mit über 800.000 Einwohnern, von denen etwa 378.000 in der Hauptstadt Las Palmas de Gran Canaria leben, ist Gran Canaria die bevölkerungsreichste Insel des Archipels. Jährlich besuchen 2,2 Millionen Menschen das Herzstück der Kanarischen Inseln, vor allem das touristische Zentrum Gran Canarias im Süden der Insel mit den Orten Maspalomas, Playa del Inglés und San Agustín. Besonders in mittel- und nordeuropäischen Ländern ist Gran Canaria als Reiseziel beliebt, gerade bei jenen, die im Winter das milde kanarische Klima bevorzugen. Playa del Inglés ist ein beliebtes Reiseziel für europäische Schwule. Treffpunkt ist das Einkaufszentrum "Yumbo", in welchem sich zahlreiche Szenetreffs und Clubs befinden, und die Dünen von Maspalomas. Jedoch sind auch sehr viele junge Leute im Alter von 18-25 Jahren zu sehen, die in den zahlreichen Partytempeln abfeiern. Dieses junge Partyvolk kommt meistens aus den nordischen Ländern wie Dänemark,Schweden,England und der Schweiz sowie Deutschland.

Ferienorte

Die Insel ist bis in fast jede Ecke touristisch erschlossen. Besonders der Süden (Siehe unten: "Im Süden der Insel") der Insel stellt die Touristenhochburgen. Im Gegensatz dazu ist der Norden noch weitaus weniger touristisch besiedelt.

Im Süden der Insel

Bahía Feliz - San Agustín - Playa del Inglés - Maspalomas - Puerto Rico - Mogán - Puerto de Mogán - Santa Lucía de Tirajana - Meloneras

An anderer Stelle

Arguineguín - Fataga - Puerto de las Nieves (bei Agaete) - Agüimes - Arucas - Firgas - Gáldar - Las Palmas - Moya - San Bartolomé de Tirajana - San Nicolás de Tolentino - Santa Brígida - Tejeda - Telde - Teror (religiöses Zentrum Gran Canarias, typische altkanarische Häuser mit geschnitzten Holzbalkonen rund um die Basilica de Nuestra Señora del Pino) - Valleseco - Valsequillo - Vecindario - Vega de San Mateo

Sehenswürdigkeiten

Bild:P doerfer2.jpg
Gran Canaria, Berge bei Ayagaures
Bild:P artenara.jpg
Gran Canaria, Blick auf Artenara
Bild:P soria.jpg
Gran Canaria, Stausee bei Ayacata
Bild:P1030693.JPG
Gran Canaria, Westküste
  • Der malerische Fischerort Puerto de Mogan
  • Die Dünen von Maspalomas
  • Palmitos Park - Paradiesischer Palmen- und Vogelpark
  • Der Trinkwasser-Staudamm im Barranco oberhalb von Maspalomas im Hinterland
  • Das „Cruz de Tejeda”, ein Aussichtspunkt am Gipfel mit Blick zum „Pico del Teide”
  • Der Banana Park Maspalomas, typisch kanarischer Bauernhof (Finca)
  • Felsnadel Dedo de Dios (Finger Gottes) in Puerto de las Nieves (ein Teil des Felsens wurde am 28. November 2005 durch den Tropensturm Delta abgerissen, Restaurierung ist in Planung)
  • Cenebio de Valerón, über 290 Höhlen, die von den Ureinwohnern in den Tuffstein gehauen wurden
  • Botanischer Garten Jardín Botánico Canario in Tafira Alta
  • Kakteenpark Cactualdea bei San Nicolás de Tolentino (Westküste), einer der größten Kakteenanlagen Europas.
  • Der 80 m hohe Monolith Roque Nublo
  • Der Ort Teror mit typischer kanarischer Architektur
  • Höhlen von Artenara

Verkehr

Auf Gran Canaria existiert ein recht dichtes und gut funktionierendes Netz an Linienbussen (von den Einheimischen guaguas (sprich: wauwas) genannt). Im Süden bzw. Norden der Insel werden die Busse von der Gesellschaft Global betrieben. In Las Palmas selbst heißt die dort agierende Gesellschaft "guagas municipales". Es gibt keine Schienenverkehrsmittel. Eine Autobahn, die GC1, zieht sich von Las Palmas über den Südosten der Insel bis etwa Puerto Rico. Der Flughafen Gran Canaria befindet sich etwa 15 km südlich von Las Palmas an der Ostküste.

Literatur

  • Pott, Joachim/Hüppe, Joachim/Wildpret de la Torre, Wolfredo: Die Kanarischen Inseln. Natur- und Kulturlandschaften, Ulmer: Stuttgart 2003, 320 S., 295 Farbfotos, 28 Farbgrafiken, 3 Tabellen, ISBN 3-8001-3284-2 (reich bebilderte Darstellung der Geobotanik)

Weblinks

<imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden Commons: Gran Canaria – Bilder, Videos und/oder Audiodateien

Quellen


Wikipedia
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