Gramschatzer Wald

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Der Gramschatzer Wald ist ein großes Waldgebiet nordöstlich von Würzburg und gemeindefreies Gebiet. Der Wald ist durch eine gleichnamige Raststätte (für beide Fahrtrichtungen) und Anschlussstelle der durch den Gramschatzer Wald verlaufenden Bundesautobahn 7 bekannt.

Der Gramschatzer Wald ist als 4241 ha großes FFH-Gebiet gemeldet.[1]

Inhaltsverzeichnis

Geografische Lage

Im Süden grenzt der Gramschatzer Wald an die Gemeinde Güntersleben, im Osten an den Ortsteil Gramschatz der Gemeinde Rimpar und im Westen an die Ortsteile Rupprechtshausen und Hilpertshausen der Gemeinde Unterpleichfeld sowie an den Ortsteil Erbshausen-Sulzwiesen der Gemeinde Hausen bei Würzburg.

Naherholungsgebiet

Der Gramschatzer Wald ist im Raum Würzburg ein bekanntes Naherholungsgebiet mit Wanderwegen und Radrouten. Es gibt 16 markierte Forst-Rundwanderwege und drei markierte Zielwanderwege des Steigerwaldklubs.

Ein Ziel im Gramschatzer Wald ist auch das Waldhaus Einsiedel. Ganz in dessen Nähe entsteht 2006/07 durch die Bayerische Forstverwaltung ein „Walderlebniszentrum“. Hier können Besucher sich über den Wald allgemein, sowie über Flora, Fauna, Waldbewirtschaftung, Natur- und Landschaftsschutz sowie regenerative Energien informieren.

An der Autobahnraststätte beginnt ein „Barfußpfad Gramschatzer Wald“, der zwei Rundgänge (mit 900 m bzw. 3 km Länge) über unterschiedliche Bodenbeläge wie Rindenmulch, Baumscheiben, Tannenzapfen, Gras und einen Moorweg anbietet.

Im Gramschatzer Wald befindet sich bei 49°54'5" nördlicher Breite und 9°59'10" östlicher Länge ein 109 Meter hoher Fernmeldeturm (Typenturm der Baureihe FMT 5) der Deutschen Telekom AG.

Siehe auch

Weblinks

Wikipedia
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