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Grammer AG

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Grammer AG
Bild:Grammer AG Logo.PNG
Unternehmensform Aktiengesellschaft
Gründung 1954
Unternehmenssitz Amberg, Deutschland
Unternehmensleitung Vorstandssprecher: Alois Ponnath
Mitarbeiter ca. 8000 (2005)
Umsatz 859,3 Mio. Euro (2005)
Produkte Automobilzulieferer
Webadresse www.grammer.de

Die Grammer AG ist ein deutsches Unternehmen mit Sitz in Amberg. Es produziert Fahrer- und Passagiersitze für Kraftfahrzeuge, Bau- und Landmaschinen, Bahnen, sowie Komponenten und Systeme für die Pkw-Innenausstattung. 2005 erzielte das Unternehmen bei einem Umsatz von 859,3 Mio. Euro einen Nettogewinn von 16,8 Mio. Euro. Die Grammer AG ist in 17 Ländern vertreten und beschäftigt insgesamt etwa 8000 Mitarbeiter, davon rund 2700 in Deutschland. Die Aktie des Unternehmens ist im SDAX der Deutschen Börse notiert.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die Grammer AG geht zurück auf die 1880 in Amberg von Willibald Grammer gegründete Sattlerei Grammer. In dieser Tradition gründete der Enkel Willibald Grammers, Georg Grammer, 1954 ebenfalls in Amberg den Betrieb zur Fabrikation von Sitzkissen. 1964 konnten erstmals gefederte Fahrersitze hergestellt werden. In der Folgezeit expandierte das Unternehmen verstärkt ins Ausland, insbesondere nach Europa und Nordamerika. In den 1980er Jahren stieg die Grammer zudem in die Produktion von Bürostühlen, LKW</b>- und Bus</b>-Sitzen ein. 1985 beginnt die Serienproduktion von Produkten für die Pkw-Innenausstattung. 1989 wurde das Unternehmen in eine Aktiengesellschaft umgewandelt, es firmiert seitdem unter dem Namen Grammer AG. Zunächst blieben die Aktien in der Hand von Georg Grammer. 1990 stieg das Unternehmen mit der Herstellung von Sitzen für den ICE in die Produktion von Bahn-Innenausstattung ein. Im Jahr 1996 erfolgte das Börsendebüt der Grammer AG an der Frankfurter Börse, zunächst blieb die Aktienmehrheit im Besitz von Georg Grammer, mit dem zweiten IPO 2005 stieg der Streubesitz aber über 90%. Nachdem sich Ende 2006 der britische Fonds EQMC mit gut 10% beteiligte, liegt er nun bei 84.45%. [1]. 1998 trat Georg Grammer altersbedingt als Vorstandsvorsitzender zurück und wechselte in den Aufsichtsrat, dem er bis zu seinem Tod 2005 vorstand. 2000 wurde der Bereich Büromöbel mit der Bürostuhl GmbH abgestoßen und im jahr 2005 zwei neue Werke in China eröffnet.

Konzernstruktur

Das Unternehmen gliedert sich in den Teilbereich Seating Systems mit den beiden Sparten Fahrersitze (Sitze für Land- und Baumaschinen, Bus- und LKW-Fahrersitze) und Passagiersitze (Passagiersitze für Busse und Bahnen), sowie den weiteren Teilbereich Automotive, in dem sämtliche Ausstattungselemente für PKWs zusammengefasst sind. Der Bereich Automotive generiert etwa zwei Drittel des Umsatzes. Dem Vorstand als Unternehmensleitung steht der Vorstandssprecher Alois Ponnath vor. Die Aktie des Unternehmens mit der ISIN-Nummer DE0005895403 wird im SDAX der Deutschen Börse gehandelt. 2005 wurde eine Dividende von 1,00 Euro je Aktie gezahlt. Die Marktkapitalisierung der Grammer AG betrug im Oktober 2006 runde 250 Mio. Euro.

Quellen

  1. Nachzulesen unter: www.onvista.de

Weblinks


Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Grammer_AG, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
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