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Syntaxtheorie
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Der Terminus Syntaxtheorie ist ein Sammelbegriff zur Bezeichnung theoretischer Beschreibungs- und Erklärungsansätze, die sich mit den möglichen strukturellen Konfigurationen in Sätzen natürlicher Sprachen befassen. Hauptaugenmerk liegt dabei klassischerweise auf der Formulierung von möglichst allgemeinen Prinzipien, aus denen sich die beobachtbaren Fakten hinsichtlich Flektionsmorphologie, Wortstellung und Kongruenz ableiten lassen. Syntaxtheorien als solche sind dabei nicht einzelsprachspezifisch, sondern erheben explizit den Anspruch, den Rahmen für eine vollständige Beschreibung der Regularitäten jeder beliebigen natürlichen Sprache zu liefern. Dementsprechend machen viele Syntaxtheorien auch direkte Vorhersagen über genetische Determination (siehe Nativismus, Universalgrammatik) und sprachliche Ontogenese (siehe Spracherwerb, Prinzipien und Parameter-Theorie).
Elaborierte formale Syntaxtheorien existieren im wesentlichen erst seit der Veröffentlichung von Noam Chomskys seinerzeit wegweisenden Werken Syntactic Structures (1957) und Aspects of the Theory of Syntax (1965), wobei innerhalb der linguistischen Gemeinschaft keineswegs Einigkeit hinsichtlich der darin gemachten Grundannahmen herrscht. Nichtsdestoweniger stellt die (in der Chomsky-Tradition entwickelte) Generative Grammatik nach wie vor eine höchst einflussreiche Forschungsrichtung dar, die allerdings in ihren neuesten Ausprägungen (siehe Minimalistisches Programm) kaum noch Gemeinsamkeiten mit der klassischen Chomsky'schen Transformationsgrammatik aufweist. Wichtige Syntaxtheorien sind:
- Generative Transformationsgrammatik
- Government-and-Binding-Theorie
- Minimalistisches Programm
- Optimalitätstheorie
- Lexikalisch-funktionale Grammatik
- Generalized Phrase Structure Grammar
- Head-driven Phrase Structure Grammar
- Valenzgrammatik
- Konstruktionsgrammatik
- Natürlichkeitstheorie
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