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Grafschaft Tengen

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Die Grafschaft Tengen liegt im Hegau einer vulkanisch geprägte Landschaft in Süddeutschland zwischen Bodensee, Hochrhein, Donau und der Schwäbischen Alb.

Tengen wurde erstmalig 1112 erwähnt und war Hauptort der Grafschaft Tengen, die sich in eine vordere und eine hintere Herrschaft aufteilte.

Die hintere Herrschaft verkauften die Herren von Tengen 1275 an die Herren von Klingenberg. 1305 kam sie an Habsburg. 1387 wurde sie an die Klingenberger verpfändet und 1462 kam sie an die Herren von Bodmann und von Jungingen.

1488 fiel sie schließlich an die Deutschordensballei Schwaben-Elsass-Burgund (Deutschordenskommende) Mainau. Von dort kam sie 1806 an Baden.

Die vordere Herrschaft Tengen kam mit der Vorderstadt und der Burg 1522 an Österreich. 1534 wurde sie mit der zu Vorderösterreich gehörenden Landgrafschaft Nellenburg vereint. Die Landgrafschaft zzgl. der Herrschaftssitz Nellenburg hatten die Habsburger 1465 von den Herren von Tengen gekauft, die sie seit 1422 besaßen und ab dann Grafen waren.

1651 wurde sie an die von Auersperg verpfändet, die 1653 sie als Lehen erhielten. Im folgenden Jahr wurde sie gefürstete Grafschaft. Die ca. 70 km² große Grafschaft fiel 1806 an Baden.

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