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Grafschaft Altena

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Die Grafschaft Altena war ein im 12. Jahrhundert nach einer Erbteilung entstandenes Territorium im Heiligen Römischen Reich aus dem seit 1202 die Grafschaft Mark hervorging.

Das Gebiet der späteren Grafschaft Altena gehörte seit der Heirat von Graf Adolf II. mit Adelheid von Arnsberg in den 1120er Jahren zur Grafschaft Berg. Dadurch hatte das Haus Berg seine Besitzungen in das Gebiet des heutigen Ruhrgebiets und des Sauerlandes ausgedehnt. Die eigenständige Grafschaft Altena entstand 1161, als sich mit Eberhard I. von Berg-Altena eine Nebenlinie von den Grafen von Berg abspaltete. Dieser Familienzweig nannte sich Grafen von Altena. Sitz der Grafen war die Burg Altena, deren genaue Entstehungszeit unklar ist. Die Grafschaft umfaßte ungefähr das Gebiet bis zu den heutigen Ortschaften Neuenrade, Lüdenscheid, Plettenberg und Meinerzhagen an der Volme.

Im Jahre 1198 fand ein Zukauf des Gebiets um das heutige Hamm statt. Der Titel des Grafen von Altena wurde nach dem Erwerb der Burg Mark seit 1202 immer mehr durch den Titel eines Grafen von der Mark abgelöst.

Literatur

  • Jens Friedhoff: Burg Altena. In: Theiss Burgenführer. Sauerland und Siegerland. Stuttgart, 2002. S.22f.
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