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Gleichrichterbrücke
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Eine Gleichrichterbrücke, auch Brückengleichrichter, Gleichrichterbrückenschaltung, Graetzschaltung (nach Leo Graetz) oder Graetz-Brücke genannt, ist eine Gleichrichterschaltung für Vollweg-Gleichrichtung. Es handelt sich hierbei um eine zweipulsige Brückenschaltung. Sie besteht für Einphasenwechselstrom aus vier Gleichrichtern (meist Dioden), die als Brückenschaltung geschaltet sind. Durch gesteuerte Stromventile wie Thyristoren lässt sich die Öffnungszeit verringern, was eine stufenlos einstellbare effektive Ausgangsspannung ermöglicht und im Wechselrichterbetrieb auch eine Netzrückspeisung ermöglicht.
Für Drehstrom werden bei drei Phasen sechs Gleichrichterelemente benötigt.
Gleichrichterbrückenschaltungen sind die wichtigsten Gleichrichterschaltungen, weitere Möglichkeiten sind Einweggleichrichterschaltung (eine Diode) oder Mittelpunktschaltung (zwei Dioden, Trafo mit Mittenanzapfung).
- Dioden-Schaltung nach Graetz für Einphasen-Wechselstrom.
- Links der Wechselstrom, in der Mitte die Gleichrichterdioden in Brückenschaltung,
- rechts der mit doppelter Frequenz pulsierende, aber
- gleichgerichtete Wechselstrom.
Zur Spannungsglättung werden auf der Verbraucherseite der Brücke häufig Kondensatoren verwendet. Diese sind unmittelbar nach dem Gleichrichter parallel geschaltet.
Weblinks
- Interaktive Java-Simulation einer Gleichrichterbrückenschaltung
- Gleichrichterschaltungen - Brückenschaltung
- Flash-Animation zur Graetz'schen Brückenschaltung (dwu-Unterrichtsmaterialien)
- Gleichrichterschaltung mit Computer berechnen
- Simulationstool zur Leistungsberechnung und Designen von leistungselektronischen Modulen mit Gleichrichterschaltungen
