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Gradisca d'Isonzo
Aus Kefk.
| Gradisca d'Isonzo | |
|---|---|
| Staat: | Italien |
Gradisca d'Isonzo (deutsch veraltet: Gradis am Sontig) ist eine Kleinstadt in Oberitalien mit 6445 Einwohnern im östlichen Friaul nahe der Grenze zu Slowenien. Die Koordinaten des Ortes lauten:
- Länge: 13° 30′ 0′′ Ost
- Breite: 45° 53′ 0′′ Nord
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte
Der Name Gradisca geht auf slawische Wurzeln zurück und bedeutet "befestigter Ort". Er wurde unter venezianischer Herrschaft Ende des 15. Jahrhunderts zu einer Festung gegen die nahende türkische Bedrohung aus dem Osten ausgebaut. An den mehrfachen Erweiterungs- und Befestigungsarbeiten wirkte auch Leonardo da Vinci mit.
Dominiert wird die Stadt heute von dem mächtigen Kastell. Zur Zeit der österreichischen Herrschaft wurde das Kastell als Gefängnis benutzt. Im Ersten Welt lag der Ort an der Frontlinie zwischen Österreich und Italien, an der es zu 12 furchtbaren Schlachten kam. 1915 kam das Gebiet an Italien.
Sehenswert
In der Altstadt befindet sich im Palazzo dei Provveditori aus dem 15. Jahrhundert die Enoteca Regionale, genannt "La Serenissima". Dort kann man die erlesensten Weine der Region Friaul verkosten und kaufen. Gradisca d'Isonzo liegt im Gebiet der Collio-Weine. Reste der mächtigen Stadtmauer sind weitere Sehenswürdigkeiten dieses kleinen Grenzortes.
Als Schutzpatrone der Stadt gelten die Heiligen Peter und Paul
Söhne und Töchter der Stadt
- Gino Colaussi, italienischer Fußballspieler.
- Luigi Spazzapan, italienischer Maler und Bildhauer
Literatur
- Marko Simić: Auf den Spuren der Isonzofront, Mohorjeva Hermagoras, Klagenfurt-Laibach-Wien 2004; ISBN 3-85013-884-4
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