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Gradientenabstiegsverfahren

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Das Verfahren des steilsten Abstiegs oder einfach Gradientenverfahren genannt, ist ein Verfahren, das (typischerweise in der Numerik) eingesetzt wird, um nichtlineare Optimierungsprobleme ohne Nebenbedingungen zu lösen.

Ausgehend von einem Anfangspunkt x0 wird die Richtung des steilsten Abstiegs bestimmt durch: d_j = -\nabla f(x_j),

wobei \nabla den Nabla-Operator, also den Gradienten, bezeichnet.

Es wird dann wie folgt iteriert: x_{j+1} = x_j + \alpha_j d_j = x_j - \alpha_j \nabla f(x_j)

αj bezeichnet die Schrittweite des Verfahrens und wird i.A. nach dem Cauchy-Prinzip bestimmt.

Unter geeigneten Voraussetzungen konvergiert das Verfahren gegen einen Wert X, so dass f(X) minimal ist.

Der Gradientenabstieg ist dem Bergsteigeralgorithmus (hill climbing) verwandt. Das Verfahren konvergiert allerdings oftmals sehr langsam, da es sich dem Optimum entweder mit einem starken Zick-Zack-Kurs nähert oder der Betrag des Gradienten in der Nähe des Optimums sehr klein ist, wodurch die Länge der Iterationsschritte dann ebenfalls sehr klein ist. Für die Lösung von linearen Gleichungssystemen bietet das CG-Verfahren hier eine immense Verbesserung.

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