Das Kefk Network Wiki befindet sich im Testbetrieb.
Grabow (Elde)
Aus Kefk.
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
| Bild:Wappen von Grabow.png |
| |
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Mecklenburg-Vorpommern | |
| Landkreis: | Ludwigslust | |
| Amt: | Grabow | |
| Koordinaten: | Koordinaten: 53° 16′ N, 11° 34′ O53° 16′ N, 11° 34′ O | |
| Höhe: | 26 m ü. NN | |
| Fläche: | 47,68 km² | |
| Einwohner: | 6189 (29. Juni 2006) | |
| Bevölkerungsdichte: | 130 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 19300 | |
| Vorwahl: | 038756 | |
| Kfz-Kennzeichen: | LWL | |
| Gemeindeschlüssel: | 13 0 54 037 | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Markt 1 19300 Grabow | |
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Ulrich Schult | |
| Lage der Stadt Grabow im Landkreis Ludwigslust | ||
| Bild:Grabow in LWL.png | ||
Grabow ist eine Stadt im Landkreis Ludwigslust in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Die Stadt ist außerdem Sitz des Amtes Grabow, dem weitere dreizehn Gemeinden angehören.
Zu Grabow gehören die Ortsteile Fresenbrügge, Heidehof und Wanzlitz.
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte
Papst Urban III. erwähnt in einem Schreiben vom 23. Februar 1186 erstmals die Burg Grabow. Der Ort erhielt im Jahr 1252 durch den Grafen von Dannenberg das Stadtrecht. Die Stadt und das Land Grabow fallen 1320 an das Fürstentum Mecklenburg.
Die Grabower Innenstadt zeichnet sich durch einen nahezu geschlossenen Kern von Fachwerkhäusern des 18. Jahrhunderts aus. Das älteste, noch erhaltene, Haus der Stadt trägt das Datum 23. Mai 1702. Das heutige Stadtbild entstand im Wesentlichen nach dem großen Stadtbrand vom 3.Juni 1725, bei dem Schloss, Kirche, Rathaus und große Teile der Stadt zerstört wurden. Bis 1726 wurde das Rathaus in seiner heutigen Gestalt wieder aufgebaut. Im Jahre 1734 kam der "Altar von Meister Bertram von Minden" in die Grabower Kirche. 1903 verkaufte die Gemeinde den Grabower Altar an die Kunsthalle Hamburg, wo er noch heute zu sehen ist. Mit dem Erlös von über 65.000 Mark wurde der Bau des Kirchturms finanziert.
1853 brachte die Rose-Brauerei Grabow das erste Porter in Deutschland auf den Markt.
Nach der politischen Wende wurde ab 1991 der historische Stadtkern der Fachwerkstadt im Rahmen der Städtebauförderung gründlich saniert.
Bekannt ist Grabow auch durch die Schaumküsse, die „Grabower Küsschen“, eine Süßspeise aus Eischaum mit Schokoladenüberzug.
Einwohnerentwicklung
|
|
Für das Jahr 2011 ist ein weiterer Rückgang der Bevölkerung auf 5905 Einwohner prognostiziert.
Politik
Wappen
Blasonierung: „Ein ungespaltenes Schild. Auf blauem Grund ein nach links gekehrter, gesichtiger, goldener Halbmond mit drei sechsstrahligen goldenen Sternen in der Krümmung der Mondsichel.“ (Das Oberwappen stellt eine dreitürmige, rote Mauerbekrönung mit goldenem Tor in gotischer Spitzbogenform dar.)
Im Zuge der Reformation wurde der heilige Georg, der Schutzpatron der Grabower Kirche, aus dem ursprünglichen Wappen entfernt und durch eine liegende Mondsichel und einem Stern darüber ersetzt. In der heutigen Form ist das Wappen seit 1667 nachweisbar. Von 1940 bis 1945 zierte wieder der heilige Georg das Grabower Wappen. Von 1945 bis 1990 waren Mond und Sterne silbern.
Partnerstädte
- Albertslund in Dänemark, seit 1973
- Borken in Nordrhein-Westfalen
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehrsanbindung
Grabow ist über die Bahnlinie Wismar - Schwerin - Ludwigslust - Grabow - Nauen - Berlin - Ludwigsfelde zu erreichen (RE 4, im Zwei-Stunden-Takt) zu erreichen.
1846 wurde mit der Fertigstellung der Bahn-Verbindung Berlin - Hamburg auch der Grabower Bahnhof übergeben. Die Ortsumgehung der Bundesstraße 5 wurde 1966 dem Verkehr übergeben. Die Umgehung wurde notwendig, da der zunehmende Verkehr die Straßen der Kleinstadt verstopfte und die alten Fachwerkhäuser bedrohte.
Bildungseinrichtungen
- Grundschulen: Grundschule Am Hufenweg
- Regionalschule: Friedrich-Rohr-Schule
In Folge von bildungspolitischen Entscheidungen des Landes wurden Ende der 1990er-Jahre bis 2005 drei Grabower Schulen geschlossen, darunter das Friedrich-Rohr-Gymnasium, dessen Gebäude nun von der Regionalschule genutzt wird, die Fritz Reuter-Schule und die Geschwister Scholl-Schule.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Musikgruppen
Weblinks
Literatur
- Christian Madaus: Grabow, Geschichte und Gegenwart ; Stock & Stein Verlags-GmbH Schwerin
Alt Krenzlin | Alt Zachun | Balow | Bandenitz | Belsch | Bengerstorf | Besitz | Blievenstorf | Bobzin | Boizenburg/Elbe | Brahlstorf | Brenz | Bresegard bei Eldena | Bresegard bei Picher | Brunow | Dambeck | Dersenow | Dömitz | Dümmer | Eldena | Gallin | Gammelin | Göhlen | Gorlosen | Grabow | Grebs-Niendorf | Gresse | Greven | Groß Krams | Groß Laasch | Hagenow | Holthusen | Hoort | Hülseburg | Karenz | Karstädt | Kirch Jesar | Klein Rogahn | Kogel | Körchow | Kremmin | Kuhstorf | Lehsen | Leussow | Lübesse | Lüblow | Lübtheen | Ludwigslust | Lüttow-Valluhn | Malk Göhren | Malliß | Milow | Möllenbeck | Moraas | Muchow | Neu Gülze | Neu Kaliß | Neustadt-Glewe | Nostorf | Pampow | Pätow-Steegen | Picher | Prislich | Pritzier | Rastow | Redefin | Schossin | Schwanheide | Setzin | Steesow | Stralendorf | Strohkirchen | Sülstorf | Teldau | Tessin b. Boizenburg | Toddin | Uelitz | Vellahn | Vielank | Warlitz | Warlow | Warsow | Wittenburg | Wittendörp | Wittenförden | Wöbbelin | Zarrentin am Schaalsee | Zierzow | Zülow
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Grabow_%28Elde%29, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
