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Grabow-Below
Aus Kefk.
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
| Bild:Sin escudo.svg Hilfe zu Wappen |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Mecklenburg-Vorpommern | |
| Landkreis: | Müritz | |
| Amt: | Röbel-Müritz | |
| Koordinaten: | Koordinaten: 53° 16′ N, 12° 27′ O53° 16′ N, 12° 27′ O | |
| Höhe: | 77 m ü. NN | |
| Fläche: | 13,56 km² | |
| Einwohner: | 136 (29. Juni 2006) | |
| Bevölkerungsdichte: | 10 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 17209 | |
| Vorwahl: | 039925 | |
| Kfz-Kennzeichen: | MÜR | |
| Gemeindeschlüssel: | 13 0 56 013 | |
| Adresse der Amtsverwaltung: | Marktplatz 1 17207 Röbel/Müritz | |
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeisterin: | Andrea Jose | |
| Lage der Gemeinde Grabow-Below im Landkreis Müritz | ||
| Bild:Grabow-Below in MÜR.png | ||
Grabow-Below ist eine kleine Doppelgemeinde im Landkreis Müritz in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Sie wird vom Amt Röbel-Müritz mit Sitz in der Stadt Röbel/Müritz verwaltet.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie
Die Gemeinde Grabow-Below liegt am Rande der Mecklenburgischen Seenplatte, unmittelbar an der Landesgrenze zu Brandenburg, die hier der Fluss Dosse markiert. Das obere Dossetal wird von vielen Entwässerungsgräben durchzogen. Unmittelbar östlich des Teilortes Below dehnt sich die ca. 40 km² große Wittstocker Heide aus. Die Stadt Röbel/Müritz ist ca. 18 km entfernt, die brandenburgische Stadt Wittstock/Dosse 17 km.
Geschichte
Die wahrscheinlich ursprünglich slawisch besiedelte Ortschaft Grabow - ein häufig vorkommender Ortsname (vom altslawischen grabu = „Hainbuche“) - wurde 1344 in einer Belehnungsurkunde genannt. Während in Grabow die Gutsbesitzer häufig wechselten, war der Teilort Below ritterschaftlicher Besitz. Below war ab 1840 Sitz der Städtischen Försterei der Stadt Wittstock.
Das Bild der ca. drei Kilometer voneinander entfernten Teilorte hat sich in den Jahren nach 1990 deutlich gewandelt: Viele Häuser wurden inzwischen saniert.
Kirche
Die Grabower Kirche wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts von Gotthilf Ludwig Möckel im neogotischen Stil errichtet. Der Chor wird durch ein halbes Oktogon gebildet und hat drei Rundbogenfenster. Der durch einen Blitzschlag zerstörte Kirchturm wurde 1899 erneuert, das Dach 1999. Die Friedhofsmauer wurde 1992 nach historischem Vorbild als Trockenmauerwerk wieder aufgebaut.
Gedenkstätte
Das ehemalige Hirtenhaus in Below beherbergt heute eine Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus. Auf dem Todesmarsch vom KZ Sachsenhausen (21. April 1945) in Richtung Nordwesten waren von den ca. 33.000 Häftlingen aus 22 Ländern nach zwei Tagen bereits 5000 durch Gewalt und Hunger ums Leben gekommen. Im Wald bei Below sind nach Schätzungen 700 bis 800 Tote verscharrt worden.
Verkehr
Grabow-Below liegt abseits der überregionalen Straßenverbindungen. Die Bundesautobahn 19 (Berlin - Rostock) führt zwar zwischen den Ortsteilen Below und Grabow hindurch, die Autobahn-Anschlussstellen Röbel und Wittstock sind jedoch fast 20 km entfernt. Von der Bundesstraße 198 erreicht man Grabow-Below über die Gemeinden Kambs und Wredenhagen. Der nächste Bahnhof befindet sich in Wittstock/Dosse.
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