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Grünhain-Beierfeld
Aus Kefk.
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
| Bild:Wappen Gruenhain-Beierfeld.png |
| |
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Sachsen | |
| Regierungsbezirk: | Chemnitz | |
| Landkreis: | Aue-Schwarzenberg | |
| Koordinaten: | Koordinaten: 50° 34′ N, 12° 48′ O50° 34′ N, 12° 48′ O | |
| Höhe: | Grünfeld-Beierfeld.PNG m ü. NN | |
| Fläche: | 22,26 km² | |
| Einwohner: | 6630 (30. Dez. 2004) | |
| Bevölkerungsdichte: | 298 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 08344 | |
| Vorwahl: | 03774 | |
| Kfz-Kennzeichen: | ASZ | |
| Gemeindeschlüssel: | 14 1 91 050 | |
| Stadtgliederung: | 3 Ortsteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | August-Bebel-Straße 79 08344 Grünhain-Beierfeld | |
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Joachim Rudler (CDU) | |
| Lage der Stadt Grünhain-Beierfeld im Landkreis Aue-Schwarzenberg | ||
| Bild:Grünfeld-Beierfeld.PNG | ||
Grünhain-Beierfeld ist eine Stadt im sächsischen Landkreis Aue-Schwarzenberg. Sie entstand am 1. Januar 2005 aus dem Zusammenschluss der Stadt Grünhain und der Gemeinde Beierfeld.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie
Geografische Lage
Die Stadt liegt im Nordosten des Landkreises. Höchster Punkt des Stadtgebietes ist der Spiegelwald mit 728 m über NN.
Nachbargemeinden
Im Norden grenzen Zwönitz, im Osten Elterlein, im Süden Raschau, im Südwesten Schwarzenberg/Erzgeb. und im Westen Bernsbach und Lößnitz an die Stadt.
Stadtgliederung
Grünhain-Beierfeld gliedert sich in drei Stadtteile:
Geschichte
Beierfeld
Die Besiedlung des Gebietes um Beierfeld erfolgte im 12. Jahrhundert. Wie auch die meisten anderen Orte des Erzgebirges wurde Beierfeld als Waldhufendorf angelegt. Der Ortsname lässt bayerische Kolonialisten vermuten. 1233 kommt Beierfeld mit der Stiftung des Klosters Grünhain durch Meinhard II. von Wirbene zum Klosterbesitz. Damit besaß bis zur Reformation der Grünhainer Abt die Gerichtsbarkeit über den Ort und erhielt Zins- und Fronleistungen.
Mit dem einsetzenden Bergbau begann jedoch der Wandel vom reinen Bauerndorf zur industriell geprägten Gemeinde. Die aufkommenden Löffelmacherei im 17. und 18. Jahrhundert sowie der Blechwarenindustrie im 19. Jahrhundert wurden zu den bestimmenden Industriezweigen im Ort. Aus der anfänglich handwerklichen Produktion von Haus- und Küchengeräten entwickelte sich ab Beginn des 20. Jahrhunderts die fabrikmäßige Herstellung in Großbetrieben.
Grünhain
Grünhain wird erstmals 1150 urkundlich erwähnt. Der Standort an der Salzstraße Halle - Preßnitzer Pass - Böhmen bewog 1230 Zisterziensermöchen dazu, hier ein Kloster zu gründen. 1276 erhielt Grünhain Stadtrechte. Bis zum 15. Jahrhundert dehnte das Kloster seinen Einflussbereich vor allem durch Schenkungen aus. Zu Beginn der Reformation herrschte das Kloster über 56 Dörfer und drei Städte. Mit der Reformation und dem Dreißigjährigen Krieg kommt es zum Niedergang des Klosters.
Waschleithe
Waschleithe wird 1531 erstmals urkundlich erwähnt. Bereits im 13. Jahrhundert begann im Oswaldtal, in dem Waschleithe liegt, der Bergbau. Neben Silber, Zinn, Eisen wurde später auch Marmor gewonnen. Der Bergbau wurde so bis 1920 weitergeführt. Aus dem Bergbau leitet sich auch der Ortsname ab, der von einer "Erzwäsche am Hang" herrührt.
Eingemeindungen
Am 1. Januar 1999 erfolgte die Eingemeindung von Waschleithe nach Beierfeld.
Am 1. Januar 2005 erfolgte die Eingemeindung von Grünhain nach Beierfeld und die damit verbundene Namensänderung zu Grünhain-Beierfeld.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Museen
- Schauanlage "Zur Heimatecke" in Waschleithe
- Schaubergwerk "Herkules-Frisch-Glück" Waschleithe
- Rot-Kreuz-Museum Beierfeld
Musik
- Original Grünhainer Jagdhornbläser
Bauwerke
- Reste des Zisterzienserklosters Grünhain
- Ruine der Kirche "Sankt Oswald" - "Dudelskirche" in Waschleithe
- König-Albert-Turm
- St. Nicolai Kirche Grünhain
- Peter-Pauls Kirche Beierfeld
Parks
- Natur- und Wildpark Waschleithe
Sport
- Naturbad Grünhain
Regelmäßige Veranstaltungen
- Löffelmacherfest in Beierfeld
- Klosterfestspiele in Grünhain
- Harzerfest in Waschleithe
(die drei Veranstaltungen finden im jährlichen Wechsel statt)
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr
Grünhain-Beierfeld ist nicht durch eine Bundesstraße an den überörtlichen Verkehr angebunden. Die wichtigsten Verbindungen sind die Straße nach Schwarzenberg zur nahen Bundesstraße 101 und die Straße nach Zwönitz zu einem Autobahnzubringer der A72.
Medien
- Kabel Journal
Bildung
- 2 Grundschulen
- 1 Mittelschule
- 1 Berufliches Schulzentrum
Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Stadt
- Johann Hermann Schein (1586-1630), Thomaskantor
- Fritz Körner (1873-1930), Mundartdichter des Erzgebirges
Aue | Bad Schlema | Bernsbach | Bockau | Breitenbrunn/Erzgeb. | Eibenstock | Grünhain-Beierfeld | Johanngeorgenstadt | Lauter/Sa. | Lößnitz | Markersbach | Pöhla | Raschau | Schneeberg | Schönheide | Schwarzenberg/Erzgeb. | Sosa | Stützengrün | Zschorlau
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