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Gräfenberg

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Bild:Disambig-dark.svg Dieser Artikel behandelt Gräfenberg in Oberfranken. Für weitere Bedeutungen siehe Gräfenberg (Begriffsklärung).
Wappen Deutschlandkarte
Bild:Wappen Gräfenberg am Hiltpoltsteiner Tor.jpg
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberfranken
Landkreis: Forchheim
Verwaltungsge-
meinschaft
:
Gräfenberg
Koordinaten: Koordinaten: 49° 38′ N, 11° 15′ O49° 38′ N, 11° 15′ O
Höhe: 433 m ü. NN
Fläche: 37,88 km²
Einwohner: 4101 (29. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte: 108 Einwohner je km²
Postleitzahl: 91322
Vorwahl: 09192
Kfz-Kennzeichen: FO
Gemeindeschlüssel: 09 4 74 132
Adresse der
Stadtverwaltung:
Kirchplatz 8
91322 Gräfenberg
Webpräsenz:
Bürgermeister: Werner Wolf
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Blick vom Bahnhof zur Kirche (3. April 2005)

Gräfenberg ist eine Stadt im Landkreis Forchheim (Regierungsbezirk Oberfranken) und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Gräfenberg.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Gräfenberg weist erstaunliche Höhenunterschiede auf und ist das südliche Eingangstor zur Fränkischen Schweiz. Die Stadt liegt nördlich von Nürnberg an der B 2, die früher eine wichtige Salzhandelsstraße war. Der Ort wird im Osten und Nordwesten von zwei großen Steinbrüchen begrenzt.

Die Kalkach fällt an der Westseite der historischen Altstadt schnell in die Tiefe. An ihrem weiteren Verlauf haben sich einige Schrebergärten angesiedelt.


Stadtgliederung

Ortsteile:

  • Gräfenberg
  • Gräfenbergerhüll
  • Guttenburg
  • Haidhof
  • Höfles
  • Hohenschwärz
  • Kasberg
  • Lilling
  • Lillinger Höhe
  • Neusles
  • Rangen
  • Schlichenreuth
  • Sollenberg
  • Thuisbrunn
  • Walkersbrunn


Geschichte

Gräfenberg wurde erstmals 1172 urkundlich erwähnt. Die Nürnberger Patrizierfamilie Haller hatte seit 1333 die Herrschaft im Ort inne. Das Stadtrecht wurde im Jahre 1371 verliehen. Am 4. Juni 1567 vernichtete der große Stadtbrand alle Häuser innerhalb der Stadtmauern. Im 16. Jahrhundert erwarb die Reichsstadt Nürnberg Gräfenberg. Am 8. Juni 1778 wurde Gräfenberg nach einem gewaltigen Gewitter von einer Flutwelle heimgesucht, die mehrere Bürger in den Tod riss. Mit dem Reichsdeputationshauptschluss kam der Ort 1803 zu Bayern.

Religionen

Gräfenberg hat je eine katholische Kirche, St. Michaelis, und eine evangelische Kirche.

Politik

Gräfenberg bildet zusammen mit den Gemeinden Hiltpoltstein und Weißenohe eine Verwaltungsgemeinschaft. Der Vorsitzende ist der Weißenoher Bürgermeister Rudolf Braun.

Städtepartnerschaften

Gräfenberg pflegt seit 1987 eine Städtepartnerschaft mit dem französischen Ort Pringy. Am 1. Mai 2003 wurde eine weitere Städtepartnerschaft mit der Stadt Tiszaföldvár in Ungarn begründet.


Bauwerke

Gemälde an einem Stadttor in Gräfenberg (1925)
Gemälde an einem Stadttor in Gräfenberg (1925)

Die Anlage des Ortes am bzw. auf dem Berg ist städtebaulich von großem Reiz.

Das alte Gräfenberger Rathaus wurde im Jahr 1689 durch Conrad Kramer erbaut und war seit dem Jahr 1871 Sitz des Gräfenberger Stadtrats. Im Jahr 1989 wurde das Gebäude vollständig saniert und restauriert.


Regelmäßige Veranstaltungen

  • Am Weißen Sonntag ist Konfirmation in Gräfenberg.
  • Am ersten Sonntag im August ist Kirchweih in Gräfenberg.
  • Am dritten Sonntag im September ist Kirchweih (Kerwa) in Walkersbrunn und Michaelis-Kirchweih in Gräfenberg
  • Am dritten Advents-Sonntag ist traditioneller Weihnachtsmarkt auf dem Kirchplatz, bei dem das Nürnberger Christkind seinen Prolog hält.

Im Jugendzentrum AREA 51 finden regelmäßige Veranstaltungen für die Jugend statt.

Seit 1999 marschiert die rechtsradikale NPD alljährlich am Volkstrauertag, seit Dezember 2006 monatlich, zum Gräfenberger Kriegerdenkmal.
Die Gräfenberger und aufrichtige Demokraten aus der ganzen Region zeigen ihren Unmut gegen diese Aufzüge mit Gegenveranstaltungen unter dem Motto „Gräfenberg ist bunt“. Den lächerlichen Fackelzügen einer Gruppe von Pimpfen begegnen die Gräfenberger Bürger mit dem Narhallamarsch und Aktionen wie Wir kehren die braunen Narren aus der Stadt. Dadurch konnten die rechtsextremen Veranstaltungen trotz eines enormen Polizeiaufgebotes wiederholt erfolgreich behindert und gestört werden.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

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Gräfenbergbahn

Gräfenberg ist Endhaltestelle der Gräfenbergbahn R21, umgangssprachlich auch Rauschexpress, da die Bahn am Wochenende viele Ausflügler und Wanderer nach Gräfenberg bringt, die die örtlichen Brauereien und Biergärten aufsuchen. Die Stadt liegt an der Bundesstraße 2 zwischen Nürnberg und Pegnitz


Persönlichkeiten

Der mittelhochdeutsche Dichter Wirnt von Grafenberg lebte um und nach 1200 und stammte vermutlich aus Gräfenberg, heute ist eine Biersorte einer lokalen Brauerei nach dem dichtenden Ritter benannt.


Siehe auch

Weblinks

<imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden Commons: Gräfenberg – Bilder, Videos und/oder Audiodateien
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