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Gottfried V. (Anjou)

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Bild:Blason Geoffroy Plantagenet.png
Wappen Gottfried V., Herzog von Anjou

Gottfried V. von Anjou (auch Geoffroy Plantagenet oder Gottfried von Anjou-Plantagenet) (* 24. August 1113; † 7. September 1151 in Château-du-Loir) aus dem Haus Château-Landon war Graf von Anjou, Maine und der Touraine, Herzog von Normandie.

Gottfried war der älteste Sohn des Grafen Fulko V. des Jüngere von Anjou (* 1092; † 1143/1144) aus dessen erster Ehe mit Eremburg von Maine (* ca 1096, † 1126), der Erbtochter von Graf Elias I. de la Fleche.

Geoffrey führte als erster Vertreter seines Hauses den Beinamen "Plantagenet"; er trug als Helmschmuck einen Ginsterzweig (lat.: planta genesta, frz.: plante genet).

Geoffrey wurde als knapp 15-jähriger am 17. Juni 1128 in Le Mans mit der zehn Jahre älteren Kaiserinwitwe und Erbtochter des englischen Königs Heinrich I., Mathilda von England verheiratet.

Mathilda als Witwe Kaiser Heinrich V. war nicht eben begeistert, einen einfachen Grafen zu ehelichen, der zudem noch ein halbes Kind war. Die Ehe war eher turbulent als harmonisch zu nennen. Mal wurde Mathilda von ihrem Gatten im Zorn verstoßen, mal wieder in allen Ehren aufgenommen. Doch trotz aller Reibereien bekam das Paar drei Söhne:

Er hatte außerdem noch die unehelichen Kinder:

Im Jahr 1151 reiste er mit seinem ältesten Sohn Heinrich nach Paris um dem König von Frankreich den Lehnseid für die Normandie zu schwören. In Paris trafen sie auch auf die Königin Eleonore von Aquitanien die sich im folgenden Jahr von ihrem Gemahl trennte um Heinrich zu heiraten.

Auf der Rückreise wurde Gottfried plötzlich krank und starb überraschend 25 km südöstlich von Le Mans. Er wurde in der Kathedrale St. Julien in Le Mans beigesetzt.



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