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Gold(III)-oxid
Aus Kefk.
| Strukturformel | |||
|---|---|---|---|
| Allgemeines | |||
| Name | Gold(III)-oxid | ||
| Andere Namen | |||
| Summenformel | Au2O3 | ||
| CAS-Nummer | 1303-58-8 | ||
| Kurzbeschreibung | rotbraunes Pulver | ||
| Eigenschaften | |||
| Molmasse | 441,93 g·mol-1 | ||
| Aggregatzustand | fest | ||
| Dichte | ? | ||
| Schmelzpunkt | Zersetzung bei ca. 160 °C in Au und O2 | ||
| Dampfdruck | ? Pa (? °C) | ||
| Löslichkeit | unlöslich in Wasser, löslich in Salz- und Salpetersäure | ||
| Sicherheitshinweise | |||
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| R- und S-Sätze | R: 36/38 S:26 - 36 | ||
| MAK | ? | ||
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
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Gold(III)-oxid (Au2O3) ist das stabilste bekannte Goldoxid. Es ist ein rotbrauner, kristalliner, lichtempfindlicher Feststoff. Die Verbindung ist trotzdem thermisch instabil und zersetzt sich oberhalb von etwa 160 °C wieder in die Elemente. Au2O3) hat eine verzerrte quadratisch-planare Kristallstruktur, bestehend aus AuO4-Einheiten.
Darstellung
Die Verbindung ist aufgrund des edlen Charakters des Elements nicht durch Verbrennung mit Sauerstoff herstellbar. Es ist allerdings durch die direkte Reaktion von Gold mit einem Sauerstoffplasma darstellbar. Chemisch geht man von in wässriger Lösung stabilem Trichlorogold-Hydrat (AuCl3(H2O)) (eigentlich mit Hydrogentrichlorohydroxidoaurat(III) H[AuCl3(OH)]) aus, das, mit Lauge versetzt, als Gold(III)-hydroxid ausfällt. Beim Trocknen spaltet dieses Wasser ab und ergibt Gold(III)-oxid.
Verwendung
Goldoxid kann zum Färben von Gläsern verwendet werden, spezielle Anwendungen in der Optoelektronik sind auch möglich
Weblinks
- Jörg Michael Gottfried:CO-Oxidation an Gold, Adsorption und Reaktion von Sauerstoff, Kohlenmonoxid und Kohlendioxid an einer Au(110)-(1x2)-Oberfläche, Dissertation an der FU Berlin
- 3D-Bilder mit Hilfe von Goldoxid
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