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Glottertal
Aus Kefk.
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
| Bild:Wappen Glottertal.png |
| |
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Freiburg | |
| Landkreis: | Breisgau-Hochschwarzwald | |
| Koordinaten: | Koordinaten: 48° 3′ N, 7° 57′ O48° 3′ N, 7° 57′ O | |
| Höhe: | 421 m ü. NN | |
| Fläche: | 30,76 km² | |
| Einwohner: | 3072 (30. Dez. 2005) | |
| Bevölkerungsdichte: | 100 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 79286 | |
| Vorwahl: | 07684 | |
| Kfz-Kennzeichen: | FR | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 3 15 041 | |
| Gemeindegliederung: | 4 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Talstraße 45 79286 Glottertal | |
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Eugen Jehle | |
| Lage der Gemeinde Glottertal im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald | ||
| Bild:Glottertal-frla.png | ||
Glottertal ist eine Gemeinde im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald im Südwesten Baden-Württembergs nahe bei Freiburg im Breisgau.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie
Geografische Lage
Glottertal liegt im Südschwarzwald südlich des Elztals an der Glotter. Zur einen Seite hin wird das Glottertal von den Ausläufern des Kandelmassivs begrenzt und auf der anderen Seite durch den Rosskopf and seine angrenzenden Berge.
Gemeindegliederung
Die früher selbständigen Gemeinden Unter- und Oberglottertal, Ohrensbach und Föhrental wurden 1970 zur Gesamtgemeinde Glottertal zusammengeschlossen.
Geschichte
Im Jahr 1112 wurde die Ortschaft Glottertal erstmals in einer Güterbeschreibung des Klosters St. Peter erwähnt. Von Beginn des 15. an bis Anfang des 19. Jahrhunderts stand Glottertal unter vorderösterreichischer Herrschaft. Mit der Neuordnung der politischen Geografie Deutschlands nach den napoleonischen Kriegen wurde der Ort dem Großherzogtum Baden zugeschlagen.
Die Herzöge von Zähringen ließen hier am Fuße des Kandels nach Silber und anderen Erzen graben. Über zwei Jahrhunderte lang wurden die reichen Vorkommen ausgebeutet, bis im 16. Jahrhundert die Gruben sich nicht mehr wirtschaftlich betrieben ließen. Das Glottertal zählte in jener Zeit durch den Bergbau zu den wohlhabenden Gegenden des Schwarzwaldes.
Politik
Gemeinderat
Die Kommunalwahl am 13. Juni 2004 ergab folgende Sitzverteilung:
| FWG | 59,5 % | +7,0 | 7 Sitze | +1 |
| CDU | 40,5 % | -7,0 | 5 Sitze | -1 |
Wirtschaft und Infrastruktur
Bildung
Glottertal verfügt mit der Schurhammerschule über eine Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule.
Weinanbau
Seit dem 15. Jahrhundert wird im Glottertal Wein angebaut. Die Glottertäler Weinberge gelten als die steilsten und höchst gelegenen Deutschlands, sie liegen bis 500 Meter über dem Meeresspiegel. Die Hangneigung von bis zu 70° ermöglicht zwar eine optimale Sonneneinstrahlung, erlaubt andererseits aber kaum einen maschinellen Einsatz bei der Arbeit. So müssen 90 % der Arbeiten in der 58 ha großen Anbaufläche von Hand erledigt. Der sogenannte „Rote Bur“ wird bundesweit an Endverbraucher, die Gastronomie, den Fach- und Einzelhandel versandt.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Musik
In jährlichen Abständen werden die Glottertäler Horntage veranstaltet, bei denen sich Hornisten von Weltrang für einige Tage ins Glottertal begeben um sich dort auszutauschen und Workshops abzuhalten.
Orchester
Mit der Trachtenkapelle Glottertal verfügt die Gemeinde über ein hervorragendes sinfonisches Blasorchester, das zahlreiche Auftritte im In- und Ausland aufweisen kann.
Bauwerke
Der Carlsbau in Glottertal bot Anfang der 1980er Jahre die Kulisse für die erfolgreiche Fernsehserie „Schwarzwaldklinik“. Die Drehorte der Fernsehserie im Schwarzwald, allen voran das Glottertal und der Carlsbau, wurden zu einem beliebten Ziel des Fantourismus. Damals war das Gebäude eine Kurklinik der Landesversicherungsanstalt Württemberg, später befand sich dort eine Klinik für Familienrehabilitation der Kur+Reha GmbH. Seit etwa 2005 steht das Gebäude leer.
Weblinks
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