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Global Ocean Observing System

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Bild:Disambig-dark.svg Dieser Artikel behandelt das GOOS; für den Informatiker Gerhard Goos siehe dort.

Das Global Ocean Observing System, kurz GOOS, ist ein System aus Wetterstationen, Messsatelliten und Treibbojen.

Inhaltsverzeichnis

Koordination

Maßgeblich wird das Projekt koordiniert von der Scripps Institution of Oceanography an der Universität von San Diego in den USA.

Global Drifter

Derzeit treiben insgesamt 1250 Messbojen über die Weltmeere. Diese werden Global Drifter genannt. Sie haben die Größe eines Balles. Sie erfassen die Wassertemperaturen und den Salzgehalt. Die Datenübertragung erfolgt via Satellit.

Argo-Floats

Diese Messbojen sind eine Weiterentwicklung der Global Drifter. Die Argo-Floats können bis zu 1500m tief tauchen und hierbei die Wassertemperatur und den Salzgehalt bestimmen. Zwecks Datenübertragung via Satellit müssen sie regelmäßig wieder auftauchen. Der Tauchvorgang wird über eine künstliche Schwimmblase gesteuert. Derzeit gibt es mehr als 2000 Exemplare dieser Messbojen.

Zielsetzung

Die Daten sollen der Meeres-und Klimaforschung zugute kommen. In Deutschland werden die gewonnenen Daten vom Deutschen Wetterdienst in Offenbach am Main ausgewertet. Die zahlreichen Bojen treiben auch in den Zonen der Weltmeere, in denen Schiffe nur selten fahren. Somit liefern die Bojen riesige Datenmengen zur Ergänzung der Klimamodelle und zur Erstellung besserer Wetterberichte.

Weblinks

Wikipedia
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