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Glinder Au

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Bild:GlinderMuehlenteich.jpg
Glinder Au, Zufluss in den Glinder Mühlenteich

Die Glinder Au ist ein rechter Zufluss der Bille aus dem Kreis Stormarn (Schleswig-Holstein) und Mündung in Hamburg-Billstedt.

Die Quelle der Glinder Au liegt nordöstlich von Stellau. Sie fließt in südlicher Richtung und unterquert die Bundesautobahn A 24. Dort im Naherholungsgebiet Frederici-Park speist sie den Glinder Mühlenteich und trieb früher eine Kupfermühle an. Anschließend durchfließt sie die Stadt Glinde und wendet sich vor dem Bahndamm der (ehem.) südstormarnschen Kreisbahn dann gen Westen, wo die Glinder Au die Grenze zwischen Oststeinbek und seinem Ortsteil Havighorst bildet, hier stand beim Gut Domhorst eine Pulvermühle (1581 errichtet) am Domhorster Mühlenteich. Weiter westlich gleich hinter dem rechten Zufluss Forellenbach noch der Mühlenteich von Oststeinbek. Dahinter erreicht sie dann hamburgisches Gebiet, fließt nördlich vom Mümmelmannsberg, wird erneut zum See (Brachlandschaft Steinfurths Diek, angelegt in den 1970er Jahren entlang Steinfurther Diek, vorgesehen als Naturdenkmal mit seltenen Vögeln und Faltern – auch sehr beliebt bei Modellbootsbesitzern). Dann, nach Passieren einer Fischtreppe unterquert sie wieder als Bach die A 1 wo sie sich unterhalb von Kirchsteinbek erneut zum (Steinbeker) Mühlenteich erweitert, um dann schließlich nach ca. einem Kilometer südlich davon in die Bille zu münden.

In den 1970er Jahren war die Glinder Au nördlich von Glinde aufgrund des Kiesabbaus vollständig versickert.

Fließstrecke

17 km

Zuflüsse

(von der Quelle aus gesehen)

  • Langeloher Graben
  • Stellauer Bach
  • Forellenbach

Mühlen

(von der Quelle aus gesehen)

  1. GlindeKoordinaten: 53° 32' 57" N, 10° 12' 38" O53° 32' 57" N, 10° 12' 38" O als Fellmühle errichtet, später eine Kupfermühle, 1864 zur Farbholzmühle und 1868 zur Kornmühle umgebaut
  2. Domhorst – Pulvermühle, 1581 errichtet
  3. Oststeinbek1313 erste urkundliche Erwähnung anlässlich ihres Verkaufs
  4. Steinfurth
  5. (Kirch-)Steinbek – erstmals 1321 urkundlich erwähnt, seit 1735 im Besitz der Familie Neubauer, heute werden hier Kokosnussschalen und Glimmer vermahlen
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