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Gleichschenkligkeit
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Gleichschenk(e)ligkeit ist ein Begriff aus der Geometrie. Er bedeutet, dass in geometrischen Figuren zwei Schenkel (Seiten) gleich lang sind. Das kann vor allem bei Dreiecken und Trapezen der Fall sein. Dann spricht man von gleichschenk(e)ligen Dreiecken oder gleichschenkligen Trapezen.
Gleichschenkeliges Dreieck
Ein Dreieck heißt gleichschenkelig, wenn
- mindestens zwei (der drei) Seiten gleich lang sind.
Diese beiden Seiten heißen Schenkel. Die dritte Seite wird Basis oder Grundseite genannt.
Ein Dreieck ist gleichschenkelig genau dann, wenn
- mindestens zwei (der drei) Winkel gleich sind
bzw. wenn
- es symmetrisch ist.
Symmetrieachse ist die Höhe auf die Basis.
Sonderformen des gleichschenkligen Dreiecks sind:
- das gleichseitige Dreieck, bei dem alle drei Seiten gleich lang sind,
- das gleichschenklig-rechtwinklige Dreieck, bei dem die Basiswinkel 45° und der dritte Winkel 90° sind.
Das Geodreieck ist ein Beispiel für ein gleichschenklig-rechtwinkliges Dreieck.
Gleichschenkeliges Trapez
Ein Trapez heißt gleichschenkelig, wenn es
- eine Symmetrieachse orthogonal zu den parallelen Seiten
hat.
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