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Glöckel-Erlass

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Der Glöckel-Erlass vom 10. April 1919 bezeichnet einen nach dem österreichischen sozialdemokratischen Politiker Otto Glöckel benannten Erlass, der in der Zeit der Ersten österreichischen Republik bis 1933 in Kraft war.

Der Erlass schaffte die Verpflichtung zu religiösen Übungen (Schulgebet) und der Teilnahme am Religionsunterricht für Schüler und Lehrer ab.

Unter der Regierung von Engelbert Dollfuß wurde der Erlass am 10. April 1933 aufhoben.

Literatur

  • Otto Glöckel, Drillschule, Lernschule, Arbeitsschule Verlag der sozialdemokratischen Partei, Wien 1928
  • Die Österreichische Schulreform. Einige Feststellungen im Kampfe gegen die Schulverderber Verlag Wiener Volksbuchhandlung, Wien 1923
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