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Giuseppe Garibaldi (Schiff)
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Nach dem italienischen Nationalhelden Giuseppe Garibaldi wurden mehrere Schiffe benannt.
- RN Giuseppe Garibaldi (1860) - eine Fregatte
- RN Giuseppe Garibaldi (1899) - ein Panzerkreuzer
- RN Giuseppe Garibaldi (1937) - ein Leichter Kreuzer der Luigi-di-Savoia-Duca-degli-Abruzzi-Klasse
- Giuseppe Garibaldi (C 551) - ein Flugdeckkreuzer
Leichter Kreuzer (1936-1971)
Dieser 11.000-Tonnen-Kreuzer der Duca-degli-Abruzzi-Klasse nahm im Zweiten Weltkrieg an etlichen Seegefechten und Seeschlachten teil. Nach dem Waffenstillstand vom 8. September 1943 operierte das Schiff mit alliierten Flottenverbänden im Atlantik. Von 1957 bis 1961 wurde der Kreuzer völlig umgebaut und erhielt Silos für Polaris-Raketen, die jedoch aus politischen Gründen dann doch nicht an Italien geliefert wurden. Auf Grund seines Terrier-Flugabwehrraketensystems war dieses Schiff das erste mit Lenkwaffen bewaffnete Kriegsschiff einer europäischen Marine. Der Kreuzer Giuseppe Garibaldi blieb bis zu seiner Außerdienststellung im Jahr 1971 das Flaggschiff der italienischen Marine. In dieser Funktion wurde es vom Flugdeckkreuzer Vittorio Veneto abgelöst.
Panzerkreuzer (1899-1915)
Dieses 8.000-Tonnen-Schiff bildete mit zwei weiteren Kreuzern die "Garibaldi-Klasse". Schiffe dieses Typs wurden auch von einigen anderen Marinen beschafft. Während des italienisch-türkischen Krieges operierte der Kreuzer Giuseppe Garibaldi vor der Küste Nordafrikas, in der Ägäis und vor Beirut, wo er auch das türkische Kanonenboot Avnillah versenkte. Im Ersten Weltkrieg wurde der Kreuzer in der Adria eingesetzt. Als er am 18. Juli 1915 an der dalmatinischen Küste die Eisenbahnlinie Ragusa-Cattaro beschoss, versenkte ihn das österreichische U-Boot U 4.
Fregatte (1860-1894)
Die Fregatte Giuseppe Garibaldi wurde 1858 in Castellammare di Stabia bei Neapel auf Kiel gelegt und nach der Fertigstellung zunächst unter dem Namen Borbona bei der Marine des Königreiches Neapel in Dienst gestellt. Kurz danach übernahm sie die neue Marine des Königreiches Italien, die das 4.000-Tonnen-Schiff im Jahr 1878 als Korvette klassifizierte und 1890 in ein Lazarettschiff (Saati) umbaute.
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