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Spindelmutter

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Spindelmutter eines Kugelgewindetriebes

Eine Spindelmutter, gelegentlich auch Bewegungsmutter genannt, ist ein Bauteil eines Kugelgewindetriebes oder Rollengewindetriebes in der Lineartechnik.

Aufbau einer Kugelumlaufmutter

Die Spindelmutter eines Kugelgewindetriebes, auch Kugelumlaufmutter genannt, besteht aus einem Mutterkörper mit eingearbeiteten Kugelumläufen, einem Kugelrückführkanal und sogenannten Rückführhülsen (Tubes), die je nach Modell aus Stahl oder Kuststoff gefertigt sind und deren Befestigung an der Mutter variieren kann.

Der Mutterkörper kann mit oder ohne Flansch ausgeführt sein und bietet Raum führ mehrere, tragende Kugelumläufe, wobei die Tragzahl des gesamten Kugelgewindetriebes von der Anzahl der tragenden Kugeln innerhalb der Spindelmutter abhängt. Spindelmuttern für Kugelgewindetriebe sind in einer genormten Ausführung als DIN Flanschmuttern oder DIN Doppelflanschmuttern erhältlich, werden aber auch in anbieterspezifischen Standards angeboten.

Kugelumlaufmuttern werden passend zu den einsprechenden Spindeln mit unterschiedlichen Steigungen bei verschiedenen Durchmessern angeboten. Da Kugelgewindetriebe noch relativ wenig genormt sind, variieren die Abmessungen der Standardspindeln führender Hersteller zum Teil erheblich.

Die Angabe der Mutterngröße erfolgt anhand des nominellen Durchmessers der Gewindespindel und der Steigung dieser Spindel, wobei das Standardsortiment am Markt von sogenannten Miniaturmuttern für Spindelsteigungen von ca. 2 bis 16 mm bei einem nominellen Spindeldurchmesser zwischen 6 und 20 mm bis hin zu Muttern mit Steigungen von 50 mm und nominellen Durchmessern von bis zu 125 mm, reicht. Der reale Aussendurchmesser der Kugelumlaufmuttern liegt technisch bedingt natürlich erheblich über dem Nenndurchmesser der zugehörgigen Gewindespindel.

Die Länge der Spindelmutter hängt u.a. von der Anzahl der tragenden Kugelumläufe ab, die in einer solchen Mutter vorhanden sind, wobei die Gesamtgeometrie auch den Rückführkanal beinhaltet, der die Kugeln wieder an ihren Ausgangspunkt zurückführt und damit den Kreislauf schließt, in dem die Kugeln zirkulieren.

Aufbau einer Rollenumlaufmutter

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