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Gerhard Aßfahl
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Gerhard Aßfahl (* 10. April 1904 in Stuttgart) ist Pädagoge und bekannter Heimatforscher, er war lange Jahre Leiter des Zabergäu-Gymnasium Brackenheim und des Brackenheimer Stadtarchivs.
Aßfahl kam 1933 als Lehrer an die Lateinschule in Güglingen und wurde 1939 Schulleiter des Progymnasiums in Brackenheim, das unter seiner Leitung zum Zabergäu-Gymnasium ausgebaut wurde. Aßfahl hatte bis 1968 die Leitung der Schule inne.
Nach dem Zweiten Weltkrieg begann Aßfahl, sich für die Heimatgeschichte des Zabergäu zu interessieren und wurde zum jahrzehntelangen Leiter des Brackenheimer Stadtarchivs. Aßfahl war Verfasser und/oder Herausgeber zahlreicher Schriften zur Heimatgeschichte. Zu seinen bedeutendsten Veröffentlichungen zählt das 1980 erschienene „Heimatbuch der Stadt Brackenheim und ihrer Stadtteile“.
1989 wurde Aßfahl für seine Leistungen zum Ehrenbürger aller fünf Zabergäu-Gemeinden ernannt und gründete die Dr.-Gerhard-Aßfahl-Stiftung, die den Dr.-Gerhard-Aßfahl-Preis für außerunterrichtliches schulisches Engagement an ausgewählte Schüler des Zabergäu-Gymnasiums vergibt.
Noch im hohen Alter von über 100 Jahren engagierte sich Aßfahl bei heimatgeschichtlichen Anlässen, so leitete er 2005 im Alter von 101 Jahren eine Führung durch die Brackenheimer Mauritiuskirche.
Weblinks
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Aßfahl, Gerhard |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Pädagoge und Heimatforscher |
| GEBURTSDATUM | 10. April 1904 |
| GEBURTSORT | Stuttgart |
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