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Gepard-Klasse

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Bild:Naval Ensign of Germany.svg
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Typ:Flugkörperschnellboot
Schiffsklasse: Gepard-Klasse Klasse 143A
Bauwerft: Lürssenwerft, Krögerwerft
Daten
Verdrängung: 391   t
Länge: 57,6 m
Breite: 7,8 m
Tiefgang: 2,6 m
Antrieb:
Diesel
4 MTU 16 Zylinder Diesel je 4500 PS
4 Wellen
Generator
4 MTU 6-Zylinder Dieselmotoren
Geschwindigkeit: 42 kn (ca. 74 km/h)
Fahrstrecke : ??? sm
Besatzung: 36 Mann
Bewaffnung
Leichtgeschütz ein 76 mm OTO Melara
Schweres Maschinengewehr (SMG) 2x Browning M2 12,7 mm
Schiff-Schiff-Flugkörper 4x MM38 Exocet
Schiff-Luft Flugkörperstarter ein Rolling Airframe Missile mit 21 Zellen
Minenlegekapazität für Grund- und Ankertau-Minen

Die Flugkörperschnellboote der Gepard-Klasse (Klasse 143A) stellen die Weiterentwicklung der Albatros-Klasse (143) dar.
Sie sind mit diesen weitgehend baugleich, nur anstatt eines hinteren Geschützturmes mit einer Raketenabwehranlage RAM ausgestattet. Die Boote der Gepard-Klasse wurden ursprünglich zur Küstenverteidigung und Überwachung von Nord- und Ostsee eingesetzt. Mit der konzeptionellen Neuorientierung der Bundeswehr von einer reinen Verteidigungsarmee hin zur einer ggf. weltweit einsetzbaren Interventionstruppe, genügen die Schnellboote nicht mehr den Anforderungen.
Deshalb werden 2007 die Schnellboote der Gepard-Klasse durch Korvetten der Braunschweig-Klasse ergänzt. Die Schnellboote werden bis 2015 in Dienst bleiben. Über ggf. nachfolgende (kleinere) Schnellboote ist noch nicht entschieden worden.

Schnellboote der Klasse 143A
(Stand: November/2005)
BezeichnungIndienststellungAußerdienst-
stellung
S71 Gepard 7. Dezember 1982 aktiv
S72 Puma 24. Februar 1983 aktiv
S73 Hermelin 28. April 1983 aktiv
S74 Nerz 14. Juli 1983 aktiv
S75 Zobel 29. September 1983 aktiv
S76 Frettchen 16. Dezember 1983 aktiv
S77 Dachs 22. März 1984 aktiv
S78 Ozelot 23. Mai 1984 aktiv
S79 Wiesel 12. Juli 1984 aktiv
S80 Hyäne 13. November 1984 aktiv


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