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Georges Duby

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Georges Duby (* 7. Oktober 1919 in Paris; † 3. Dezember 1996 in Aix-en-Provence) war ein französischer Historiker aus der Annales-Schule. Seine Forschungen beschäftigten sich mit dem Mittelalter (Mediävistik), insbesondere dessen Wirtschafts- und Sozialstruktur.

Duby lehrte 1950/51 in Besancon und von 1951 bis 1970 an der Universität Aix-Marseille. 1970 wechselte er ans Collège de France. Duby arbeitete mit bei der Zeitschrift Annales, die 1929 von Lucien Febvre und Marc Bloch gegründet wurde, war Mitglied der Académie des Inscriptions et Belles-Lettres und seit 1987 der Académie française.

Sein sozialgeschichtlicher Ansatz geht davon aus, dass Menschen innerhalb von sozialen Strukturen handeln, die ihr Handeln mindestens prägen, oft sogar festlegen. Ihn interessierten langfristige Entwicklungen, in die er einzelne geschichtlichliche Ereignisse und Personen einbettete. Sein Ansatz unterscheidet sich damit vom gewohnten Ansatz, der mit dem Schlagwort 'Männer machen Geschichte' gekennzeichnet werden kann.

Werke

  • Georges Duby: Kunst und Gesellschaft im Mittelalter. Wagenbach Verlag, Berlin 1998
  • Georges Duby: Die Zeit der Kathedralen. Kunst und Gesellschaft 980-1420. Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 1992
  • Georges Duby: Der heilige Bernhard und die Kunst der Zisterzienser. S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 1991
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