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Genickschussanlage

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Eine Genickschussanlage ist eine Vorrichtung, um Menschen zu töten. Dem Opfer ist in der Regel nicht bekannt, dass es sterben wird. Es wird dabei unter einem Vorwand so platziert, dass unbemerkt ein Schuss durch den Henker in sein Genick etwa durch ein Loch in einer Körpermesslatte oder einer Wand abgegeben werden kann.

Verbreitung

Diese Hinrichtungsform wurde unter anderem in der Zeit des Nationalsozialismus praktiziert. In der DDR wurde, vermutlich bis 1987, der dem Gebrauch der Genickschussanlage ähnliche, sogenannte unerwartete Nahschuss ausgeführt.[1]

Abbildungen einer Genickschussanlage

Im Konzentrationslager Buchenwald wurden die Häftlinge unter dem Vorwand einer ärztlichen Untersuchung in den ehemaligen Pferdestall einbestellt und beim Vermessen durch eine Öffnung in der Wand exekutiert.

Quellen

  1. Transkript eines Hörfunkbeitrages im MDR

Weblink

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