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Generation Chips

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Die Generation Chips ist ein Begriff aus der Jugendsoziologie und bezeichnet die ab der Mitte der 1980er Jahre und später geborene Generation, da rund 10 Prozent dieser Generation als adipös, das heißt als krankhaft übergewichtig, gilt. Aufgrund der Kombination von falscher Ernährung (Kartoffelchips) und zu viel Medienkonsum (Mikrochips) wird diese Generation dicker Kinder und Jugendliche nach Meinung von Experten kränker sein als die früheren Generationen und früher sterben als ihre Eltern. Der Begriff Generation Chips wurde von den Adipositas-Experten Edmund Fröhlich und Susanne Finsterer geprägt. Siehe: Generation Chips: Computer und Fastfood - was unsere Kinder in die Fettsucht treibt. (Krenn Verlag, Wien, März 2007)

Beide Experten befürchten, dass aus den heutigen dicken Kindern ohne Problembehandlung in den meisten Fällen dicke Erwachsene werden. Die Betroffenen erkranken früher an den Gelenken (aufgrund der schweren Last), belasten den Kreislauf durch mangelnde Bewegung, haben oft "Alterszucker" und leiden unter sozialer Ausgrenzung, die kontinuierlich in die für das Gesundheitssystem sehr kostspieligen psychosomatischen Erkrankungen überleitet. Zudem haben sie eher Schwierigkeiten beim Lernen und angesichts des unattraktiven Äußeren schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Insgesamt ergibt sich für diese Generation damit eine problematische demografische Prognose.

Die "Generation Chips" wird aufgrund der starken Zunahme übergewichtiger und "übergroßer" Kinder und Jugendlicher gelegentlich auch als "Generation XXL" bezeichnet. "XXL" umschreibt dabei jedoch lediglich den äußeren Zustand, in Anlehnung an Kleidungsgrößen. Dagegen bezieht sich der Begriff "Generation Chips" auf die komplexen Ursachen, nämlich mangelnde Bewegung sowie einseitige und zu kalorienreiche Ernährung.

Nach Einschätzung der deutschen Adipositasgesellschaft sollten bereits heute ein Drittel der erwachsenen Bundesbürger aus medizinischen Gründen abnehmen, weil sie deutlich übergewichtig sind. Schon heute werden nach Zahlen der deutschen Adipositasgesellschaft knapp 5 Prozent aller Gesundheitsausgaben für die Behandlung der Adipositas und ihrer Folgen aufgewendet. Es ist davon auzugehen, dass sich dieser Anteil zukünftig deutlich erhöht, wenn die heutige "Generation Chips" im Erwachsenenalter stehen wird.

Quellen

Wikipedia
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