Das Kefk Network Wiki befindet sich im Testbetrieb.


Geheimtinte

Aus Kefk.

Wechseln zu: Navigation, Suche

Als Geheimtinten oder Sympathetische Tinten werden Tinten bezeichnet, die entweder nicht sichtbar sind oder ihre Eigenschaften nach einiger Zeit ändern.

Schon um 50 n. Chr. benutzte Plinius der Ältere (23 - 79 n. Chr.) Geheimtinte aus der Thithymallus-Pflanze. Der Text wurde erst sichtbar, wenn man das Papier (Pergament) über dem Feuer erhitzte. Besonders im 17. bis hinein in das 19._Jahrhundert waren Geheimtinten sehr beliebt. Aus dieser Zeit stammt auch die Bezeichnung „Sympathetische Tinte“ (von griech. Sympatheia „Zuneigung“), da sie häufig zum Verfassen von Liebesbriefen genutzt wurden. Später wurden dann Tinten entwickelt, die man mit Säure oder mittels UV-Licht sichtbar machen kann, oder die nach einiger Zeit verschwinden. Auch heutzutage sind die Geheimtinten noch nicht aus der Mode gekommen, da Kinder sie gerne für „geheime“ Botschaften nutzen.

Einfache Geheimtinten sind:


Literatur

Ältere Literatur

L. Vanino: Zur Geschichte der sympathetischen Tinten (Geheimtinte). Archiv der Pharmazie 253(6-8), S. 505 - 511 (1915), ISSN 0365-6233

Persönliche Werkzeuge