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Geburtsfehlertheorie

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Bild:Disambig-dark.svg Dieser Artikel behandelt die Geburtsfehlertheorie in der Zeit des Kalten Krieges. Eine weitere Bedeutung siehe unter Geburtsfehlertheorie (Weimarer Republik)

Die Geburtsfehlertheorie war ab Mitte der 1960er unter Kurt Georg Kiesingers Großer Koalition ein Instrument, um die beginnende Aufgabe der 1955 in Kraft getretenen Hallstein-Doktrin von Wilhelm Grewe zu begründen.

Diese, laut Grewe von den Ostexperten des Auswärtigen Amtes entworfene Theorie besagte, es bestände die Notwendigkeit, zwischen Staaten zu unterscheiden, welche die DDR von 1949 an, bzw. erst ab 1955 anerkannten, da nur solche Staaten, die nach 1955 die DDR anerkannten, eine Wahl zwischen den beiden deutschen Gebieten gehabt hätten. Den Staaten des Ostblocks sei eine Anerkennung der DDR zur Festigung des politischen Systems Osteuropas nach dem Zweiten Weltkrieg praktisch aufgezwungen worden.

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