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Gebühren Info Service

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Die GIS, eigentlich GIS Gebühren Info Service GmbH, hebt als 100 prozentige Tochterfirma des ORF die österreichische Rundfunkgebühr ein. Dies wird im Rundfunkgebührengesetz geregelt.

Die Gebühren, die die GIS einhebt, stellen etwa die Hälfte des ORF-Einkommens dar. Es kommen aber nur etwa zwei Drittel der eingehobenen Gebühren dem ORF zu Gute, der Rest geht an den Bund und die Länder. Gegründet wurde die GIS 1998, damals noch als Abkürzung für „Gebühren Inkasso Service“. Da diese Firmenbezeichnung allerdings den Eindruck eines Inkassobüros vermittelte, wurde bereits kurz danach die Bezeichnung auf „Gebühren Info Service“ geändert.

Das Unternehmen hat knapp 200 Mitarbeiter.

Finanzdaten

Der Jahresumsatz der GIS von 2006 betrug etwa 35 Millionen Euro. Das Transaktionsvolumen (Abgaben und Entgelte) belief sich auf etwa 668 Millionen Euro bei 3,3 Millionen Kunden.

Aufgaben der GIS

  • Die Anzahl der gemeldeten Teilnehmer zu erhöhen.
  • Erfassung der Rundfunkteilnehmer auf Basis der Meldedaten
  • Aufforderung zum Nachweis der Nichtempfangbarkeit von TV-Programmen (bei „Nichtteilnehmern“)
  • Falls nötig Einleitung der Verwaltungswege bei Nichteinbringung der Gebühren
  • Abrechnung der Einbringungen
  • Die Weiterleitung obig beschriebener Gelder an Bund, Länder und ORF
  • Die Entscheidung über mögliche Befreiung von der Rundfunkgebühr
  • Beratung bei Anfragen zu den Gebühren

Weblinks

Wikipedia
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