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Gebück
Aus Kefk.
Ein Gebück (landschaftlich auch: Knick, Geknick, Hag, Gehag) ist eine natürliche Grenzbefestigung in Form einer undurchdringlichen Hecke. Diese wird erzeugt, indem entlang der Grenze junge Bäume gepflanzt werden, deren Stämme nach unten gebogen (gebückt) oder geknickt und miteinander verflochten werden. Meistens wurde ein Gebück durch Wälle und/oder Gräben (Landgraben) begleitet, um seine Schutzwirkung zu verstärken. Nach römischem Vorbild (Limes) wurden so im Spätmittelalter Landesbefestigungen, Landwehr genannt, angelegt.
Die Gebücke wurden später nicht mehr gepflegt, so dass die jungen Triebe der Bäume ungehindert in die Senkrechte wachsen konnten. Dennoch sind z. B. vom Rheingauer Gebück noch heute vereinzelte Bäume anhand ihres Alters und ihres vom früheren Bücken geprägten Wachstums als ehemaliger Teil der Anlage zu erkennen.
