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Gastroskop

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Ein Gastroskop ist ein schlauchartiges, biegsames Gerät, mit dem man über den Mund die Speiseröhre und den Magen bis zu dem Zwölffingerdarm untersuchen kann.

Bei dieser sogenannten Magenspiegelung (Gastroskopie) sollte der Partient nüchtern erscheinen, damit die Untersuchung der Schleimhäute nicht durch Speisereste beeinträchtigt werden kann, sowie die Gefahr einer Aspiration nach Erbrechen verringert wird.

Ein Gastroskop besitzt einen Durchmesser von 9–12 mm. Optische Systeme an der Spitze und am äußeren Ende werden durch Glasfaserbündel verbunden, durch diese Glasfaserbündel wird Licht in den Magen eingespiegelt und ein erkennbares Bild wird sichtbar auf einen Monitor geleitet (der Magen wird durch Luft einblasen entfaltet). Moderne Geräte arbeiten allerdings mit Videochips. Weiterhin ist die Spitze des Gastroskops am Endstück durch den Arzt steuerbar, sodass es ohne Probleme alle Winkel des Magens wiedergeben kann. Gleichzeitig können Gewebeproben durch einen zusätzlichen Kanal mit einer Biopsiezange oder anderen Instrumenten entnommen werden.

Durch die Gastroskopie können Anomalien, und krankhafte Veränderungen in der Speiseröhre, im Magen oder Zwölffingerdarm mit ziemlicher Genauigkeit frühzeitig diagnostiziert werden.

siehe auch

Endoskop

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