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Garigliano

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Der Garigliano ist ein Fluss in Mittelitalien nahe der Stadt Gaeta, der ins Tyrrhenische Meer bzw. ins Mittelmeer mündet.

An seiner Mündung liegen die Ruinen der antiken Stadt Minturnae. Der Oberlauf des Flusses wird Liri genannt, nahe desselben liegt das Kloster Monte Cassino. Der Unterlauf des Flusses bildete jahrhundertelang die Grenze zwischen dem Königreich Neapel und dem päpstlichen Kirchenstaat, heute ist er daher die Grenze zwischen den italienischen Regionen Kampanien (Neapel) und Latium (Rom).

Im Mittelalter hatten arabische Muslime an der Mündung ein Emirat errichtet, verbündet mit dem benachbarten Wahlherzogtum Gaeta (siehe: Islam in Italien).

Zu Beginn des 16. Jahrhunderts war der Garigliano 1503 zwischen Franzosen und Spaniern heftig umkämpft, im Zweiten Weltkrieg 1943-1944 zwischen Deutschen und Alliierten (Schlacht um Monte Cassino an der Gustav-Linie).

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